Aktuelles aus der Regionalberatungsstelle

Arbeit und Pflege unter einen Hut bringen!
Am 9. November 2011 hat das "Lokale Bündnis für Familien auf Rügen" zu einer Fachtagung unter dem Thema „Arbeitszeit und Pflege unter einen Hut bringen“ eingeladen.

Durch den demographischen Wandel ist gerade in Mecklenburg-Vorpommern erkennbar, dass immer mehr ältere Menschen in der Häuslichkeit durch die Familienangehörigen unterstützt und gepflegt werden. Das bedeutet für die Angehörigen eine hohe Doppelbelastung und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie stellt sich häufig als Problem dar.
Auf dieser Fachtagung wurden die Unternehmen und pflegende Angehörige über das sogenannte „Pflegezeitgesetz“ unterrichtet, um zukünftig die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen zu verbessern und um sie für die Sorgen und Nöte der betroffenen Mitarbeiter zu sensibilisieren.  

Zu dieser Fachtagung war unser Koordinator der Regionalberatungsstelle, Herr Christian Schad, als Referent eingeladen, um über das persönliche Budget zu berichten und das selbstbestimmte Leben mit Assistenz als Alternativlösung vorzustellen. Neben den entlastenden Möglichkeiten der Nutzung eines Pflegedienstes bzw. die unterstützenden Hilfeleistungen einer Tagespflege war das persönliche Budget ein sehr neues und interessantes Modell, um Pflege und Beruf dauerhaft vereinbaren zu können.

In anschließenden Workshops wurden die verschiedenen Referate noch einmal in einem kleineren Rahmen diskutiert. Die Verfahrensweise, Antragstellung und Umsetzung des persönlichen Budgets fand hier sehr großen Anklang.
In Auswertung dieser Fachtagung, wurde mit Herrn Schad bereits ein weiterer Termin zur Vorstellung des persönlichen Budgets vereinbart.
Bericht: Anke Schmidt, 05.12.2011

• Link: Lesen Sie hier weiter:

• Datei: Fachtag_Pflege_09.11.2011.pdf

Bild:ABiMV Auf der Fachtagung -  Beratung im Arbeitskreis Pflege 

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Netzwerk Persönliches Budget Nord traf sich am 22.11.11
Netzwerktreffen Persönliches Budget Nord
Am 22.11.2011 trafen sich Vertreter/innen von Beratungsstellen und anderen sozialen Einrichtungen der norddeutschen Länder (Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern) zu einem 3. Erfahrungsaustausch in Osnabrück.

Schwerpunkte des Netzwerktreffens waren die Arbeit der Beratungsstellen hinsichtlich des Trägerübergreifenden und Persönlichen Budgets. An Beispielen wurden die Möglichkeiten und Grenzen bei der Beratung von Menschen mit Behinderungen aufgezeigt. Aufgrund von territorialen Unterschieden in den einzelnen Bundesländern und dem teilweise unzureichendem Kenntnisstand der Leistungsträger ist die Inanspruchnahme eines persönlichen Budgets derzeit nicht überall umsetzbar.
Vorrangig ging es im Informationsaustausch um die Eingliederung psychisch und geistig behinderter Menschen in das Arbeitsleben sowie um deren Unterstützung bei der Teilhabe am Leben. Ausführlich wurde die Frage der Budgetassistenz in den Mittelpunkt gestellt, da die Bedeutung gesetzlich nicht klar geregelt ist.

Ich konnte eine positive Bilanz aus unserer 3-jährigen Beratungstätigkeit in der Regionalberatungsstelle Mecklenburgische Seenplatte ziehen und auf eine sehr positive Resonanz verweisen sowie unsere guten Erfahrungen des selbstbestimmten Lebens mit persönlicher Assistenz aufzeigen.

Im Ergebnis dieser Veranstaltung stellten wir fest, dass die Zusammenarbeit mit den Leistungsträgern intensiviert werden und noch viele Barrieren in den Köpfen der einzelnen Mitarbeiter beseitigt werden müssen. Unser "Netzwerk" ist derzeit der einzige überregionale Zusammenschluss, welcher in der Bundesrepublik existiert und sollte unbedingt in dieser Form aufrecht erhalten bleiben.
Ein wesentliches Ziel unserer Zusammenarbeit besteht u. a. darin, die Möglichkeiten der modernen Kommunikation besser zu nutzen, um den Menschen mit Behinderungen und deren Vertreter eine umfassendere Information über das Persönliche Budget geben zu können.
Christian Schad, 24.11.2011


Bild:ABiD /CS Beratung des Netzwerkes in Osnabrück

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Elterninformation zu TPB in Greifswald
Am 27.10.2011 nahm ich in der Greifenwerkstatt des Pommerschen Diakonievereins e.V. in Greifswald an einer Informationsveranstaltung zum Trägerübergreifenden Persönlichen Budget teil.
Eingeladen waren Eltern und deren schwerst- und mehrfach schwerstbehinderte Kinder, die der Fördergruppe der Greifenwerkstatt angehören. Anliegen dieses Erfahrungsaustausches war es, die Möglichkeiten der Antragstellung und Umsetzung eines TPB mit Hilfe von Assistenz kennen zu lernen.
In einer Bildschirmpräsentation erläuterte ich den Verfahrensweg von der Beantragung bis zum Abschluss eines persönlichen Budgets.

Frau Baller, welche mit dem Verein „Lebenslust“ als Dienstleister mehrere Budget-nehmer in Greifswald unterstützt, stellte sehr bildhaft dar, wie das TPB in der Praxis umgesetzt wird.
Im Ergebnis dieser Informationsveranstaltung waren viele Eltern sehr positiv überrascht, welche Möglichkeiten ein TPB für ihre Kinder bietet und dass das Leben in einem eigenen Wohnumfeld eine gute Alternative für die Zukunft bieten kann.
Bild und Text - Christian Schad, Regionalberater, 15. Nov. 2011





Bild:ABiMV / Frau Baller (links im Bild) und Tochter hatten eingeladen

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Regionalberatungsstelle kann weiter arbeiten
Eine gute Nachricht, wie ich soeben erfahren habe fördert die Aktion Mensch unsere Regionalberatungsstelle Mecklenburgische Seenplatte zum Trägerübergreifenden persönlichen Budget ein weiteres Jahr - unser Antrag 4. Jahr Starthilfe wurde bewilligt.
Dies ist für mich eine große Erleichterung und erfüllt mich mit großer Freude.
P. Braun, Landesvorsitzender 11.10.2011

  

Regionalberatungsstelle zum TPB wird 3 Jahre
Am 30.09.2011 nahmen fast 50 Interessenten am 2. Tag des Budgetnehmers in Neubrandenburg teil. Lesen Sie hierzu den Bericht im Nordkurier.
• Link: Bildergalerie

• Datei: NK_NBS20111005_Pers-BudgetNB.pdf

Bild:ABiMV/M.D. Daniel Brösel stellt sein Leben mit persönlicher Assistenz vor

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2. Tag der Budgetnehmer/innen
Aufbauend auf unseren "1. Tag der Budgetnehmer/innen" führen wir bereits am 30.09.2011 in der Begegnungsstätte des Behindertenverbandes Neubrandenburg e.V. das nächste Seminar durch mit dem Thema:
"Inklusion beginnt im Kopf - Trägerübergreifendes Persönliches Budget - Selbstbestimmtes Leben und Einbeziehung in die Gemeinschaft"  
Wir freuen uns Frau Dr. David, die zukünftige Leiterin des Sozialamtes des Großkreises Mecklenburgische Seenplatte, sowie Herrn Rechtsanwalt Volker Kunath, als Referenten gewonnen zu haben.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Fleyer.
C. Schad, 15.08.2011
• Datei: Flyer_PB_2-Tag2011_3Aktuell.pdf

Vortrag zum Persönlichen Budget in Demmin
Sehr geehrter Herr Schad,
im Anhang erhalten Sie die Bilder der gestrigen Abendveranstaltung zum "Persönlichen Budget". Wir haben keine Auswahl vorgenommen und schicken alle Bilder die wir gemacht haben. Nochmals vielen Dank für den interessanten Vortrag und die fachkundige Beantwortung der Fragen. Viel Erfolg für den heutigen Tag.
Mit freundlichem Gruß nach Neubrandenburg

Jörg Scheel
VISION AKADEMIE
"Hilfe zur Selbsthilfe"
gemeinnützige UG (hb)
Treptower Str. 35a
17109 Demmin
Tel. 03998 209616
Fax 03998 2098895


Bild:J. Scheel Herr Schad bei seinem Vortrag in der Akademie

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1. Tag der BudgetnehmerInnen in MV
Unter dem Motto: „Inklusion beginnt im Kopf“ haben wir unser diesjähriges nunmehr 12.  Forum zum Trägerübergreifenden Persönlichen Budget, heute am 13.05.2011, gestellt.
Im Focus stand die UN-Behindertenrechtskonvention Artikel 19 "Selbstbestimmtes Leben und Einbeziehung in die Gemeinschaft". Teilgenommen haben viele Budgetnehmer/innen und Teilnehmer/innen die es noch werden wollen.
admin.P.B., 13.05.2011
Das Programm und weitere Infos finden Sie hier

• Link: weitere Bilder vom Tag der Budgetnehmer/innen

• Datei: Flyer_PB_2011-1.pdf

Bild: ABiMV/PB In der Begegnungsstätte fanden die Teilnehmer/innen beste Tagungsbedingungen vor

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Umzug in die eigene Wohnung
Am 09.05.2011, um 14.00 Uhr fand die Schlüsselübergabe für eine eigene Wohnung durch die Neuwoges Neubrandenburg für unseren Budgetnehmer Daniel Brösel statt. Wir ließen uns diese Gelegenheit nicht entgehen und waren bei der Wohnungsübergabe dabei.

Bereits im Jahr 2009 wandte sich Daniel an die Regionalberatungsstelle, um Unterstützung bei der  Antragstellung auf ein Trägerübergreifendes Persönliches Budget. Nach Beendigung seiner Ausbildung im Berufsbildungswerk Greifswald will er nunmehr  ein selbstbestimmtes Leben mit persönlicher Assistenz in einer eigenen Wohnung in Neubrandenburg führen und zieht aus der elterlichen Wohnung aus.  

Nach mehreren Hilfeplangesprächen mit dem Sozialamt Mecklenburg-Strelitz, der Stadtverwaltung Neubrandenburg, der Neuwoges Neubrandenburg sowie mit dem Vier-Tore-Job-Service ist es uns gemeinsam gelungen, für Daniel ein Leben in der eigenen Wohnung zu installieren. Derzeit laufen die letzten Bewerbungsgespräche durch unsere Beratungsstelle  und dem Behindertenverband Neubrandenburg e.V. für die Arbeitsaufnahme der Assistenten, damit am 16.05.2011 mit der Assistenz rund um die Uhr begonnen werden kann.
Wir freuen uns sehr, dass aufgrund der guten Zusammenarbeit unserer Beratungsstelle mit der Neuwoges Neubrandenburg Daniel in die Vergabe der wenigen barrierefreien Wohnungen in Neubrandenburg einbezogen wurde.
Wir wünschen Daniel alles Gute für die Zukunft und vor allen Dingen einen guten Start in ein selbstbestimmtes Leben im eigenen Wohnraum!
Anke Schmidt & Christian Schad




Bild: ABiMV/AS Herr Schad (links im Bild) überbringt Daniel Brösel einen Blumenstrauß und herzliche Wünsche für eine unabhängige Lebensführung  

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Budgetnehmerin feiert 90. Geburtstag
Frau Gerda Müller ist eine unserer ersten Beratungsteilnehmerinnen seit Bestehen der Regionalberatungsstelle des ABiM-V. Sie wurde durch unseren Artikel im Nordkurier
auf das Persönliche Budget im Jahr 2008 aufmerksam.

Nach einem Gespräch mit Herrn Luth, Vorsitzender des Behindertenverbandes Teterow, wurde sie an unseren Koordinator, Herrn Christian Schad verwiesen, von dem sie die notwendige Unterstützung erhielt, um einen Antrag auf ein Persönliches Budget zu stellen. Ihr Wunsch bestand darin, finanzielle Mittel zu erhalten, um ihre Teilhabe in der Gesellschaft weiter gestalten zu können.
Als Dankeschön für die große Unterstützung hat sie Herrn Schad und Frau Schmidt zu Ihrer Geburtstagsfeier anlässlich Ihres 90. Geburtstages am 26.11.2010 eingeladen.

Es war eine sehr herzliche und wunderschöne Geburtstagsfeier, die durch einen Gospel-Chor musikalisch begleitet wurde. Frau Müller verlebte ihren Ehrentag mit allen Menschen, die ihr lieb sind und wird diesen Tag in sehr schöner Erinnerung behalten.
Wir wünschen Frau Müller für die Zukunft noch viele schöne Jahre in Gesundheit und freuen uns darauf, weiterhin mit Ihr in Kontakt zu stehen.
Anke Schmidt, 29.11.2010


• Datei: Brief_Frau_Mueller.pdf

Bild:ABiMV/AS Frau Müller feiert Ihren 90. Geburtstag (vorn rechts) Herr Luth und daneben Frau Müller.

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