Aktuelles aus der Verbandsarbeit

20 Jahre - Behindertenverband Schwerin e.V.
In den letzten 20 Jahren ist Schwerin schöner und lebenswerter geworden!
Daran hat der Behindertenverband Schwerin e.V. einen großen Anteil, denn wenn es um die Belange der Menschen mit Behinderungen geht redet er ein gewichtiges Wörtchen mit.
Seit 26.05.1990 gibt es diesen Interessenverband für behinderte Menschen in Schwerin.
Im Haus der Behinderten- und Senioren im "Bertha Klingberg Haus" in der Max-Planck-Straße 9a wurde dieses Ereignis mit Gesang und guten Wünschen gefeiert.
Alle Gratulanten würdigten das große Engagement des ehrenamtlichen Vorstandes und des Vorsitzenden Manfred Rehmer.
Diesen guten Wünschen schließt sich der Landesverband an und wünscht weitere Erfolge in der Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen in der Landeshauptstadt.
Herzlichen Glückwunsch
P. Braun, Landesvorsitzender, 26.05.10


BilD:ABiMV/PB Herr Rehmer, Vorsitzender des Behindertenverbandes Schwerin e.V.

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Aktionstag in Güstrow - Biker sind dabei!
Eine Rundfahrt durch Güstrow - Bericht: Günther Bischof
Am 08. Mai 10 fand in Güstrow anlässlich des "Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen" ein Aktionstag vom Behindertenverband Güstrow e.V. mit Unterstützung des Bikerclubs „Grey Bulls“ statt.
Auf dem Gelände „Alte Molkerei“ am Ulrichplatz treten alle gemeinsam dafür ein, dass die Uno Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen von der Landesregierung in Landesrecht zügig umgesetzt wird. Im Gespräch kam deutlich hervor, dass es noch ein weiter Weg ist bis die Intentionen der UN- Konvention im täglichen Leben erfüllt ist.

Am Nachmittag standen unter dem Motto: Inklusion - dabei sein! ein gemeinsamer Nachmittag von Menschen mit und ohne Handicaps. Bei Kaffe und Kuchen und Livemusik wurden aktuelle Themen, die nicht nur Menschen mit Behinderungen betreffen diskutiert.
Unsere Bikerfreunde aus Güstrow und vom MC RT- Club Parchim und der Flat Igelz Dobbertin haben mit ihren Maschinen die Aktionsteilnehmer zu einer Fahrt durch Güstrow eingeladen.
Für viele Menschen mit einer Behinderung ist damit ein Traum in Erfüllung gegangen.


Foto: ABiMV/GB. Bike und Rollstuhl machen sich fertig zur Ausfahrt

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Grey Bulls ohne Berührungsängste
Sehr geehret Damen und Herren, Hallo Freunde,
für die Unterstützung bei der Durchführung des Aktionstages mit Motorradcorso für Menschen mit Handycap, anlässlich des "Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen", möchten sich die Grey Bulls bei allen Partnern und Freunden recht herzlich bedanken.
Besonderer Dank gilt den Gespannfahrer des MC RT- Club Parchim und der Flat Igelz Dobbertin sowie weiteren Teilnehmern die mit ihren Gespannmaschinen spontan angereist sind. Wir danken auch den Kollegen der Polizeiinspektion, den Kontaktbeamten der Stadt Güstrow,
sowie den Kameraden des DRK- Krerisverbandes Güstrow. Sie haben einen Super Job gemacht, den Motorradkonvoi sicher durch Güstrow
geleitet und sich auch vor Ort, durch Gespräche mit den Gästen in die Veranstaltung integriert.
Der Band NYABINGHIA sorgte für die musikalische Umrahmung mit deftigem Reggae- Sound, für diesen spontanen Auftritt möchten wir danken.
Für die freundliche Unterstützung bedanken wir uns beim Famila- Markt im Heideweg, der Firma MVS (Objekt "Alte Molkerei"),
bei der BrinckmannBleimann GmbH, sowie beim Bikershop Triemer und dem Zweiradhaus Draeger aus Güstrow.
Zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben ebenfalls die Verkehrswacht Güstrow, der Filmclub vom Phönix und die Betreuer sowie Teammitglieder E-Hockeymannschaft "Nording Bulls" vom SV 90 Lohmen.

Dem Motto der Veranstaltung entsprechend, haben Menschen mit- und ohne Handycap einen gemeinsamen Nachmittag verbracht und alle Beteiligten hatten bei Kaffe und Kuchen und Livemusik, die Möglichkeit aktuelle Themen, die Menschen mit Behinderungen betreffen und künftige gemeinsame Aktionen, zu besprechen. Die geplante Motorradausfahrt, gemeinsam mit interessierten Gästen mit- und ohne Handycap war der Höhepunkt und die Tour musste auf Grund der großen Nachfrage gleich zweimal gefahren werden. Auch einige Mitglieder der befreundeten Nording Bulls konnten bei der Ausfahrt mit dabei sein und und die Grey Bulls konnten somit ein altes Versprechen einlösen.
Auf die Frage, ob Ihm die Ausfahrt im Beiwagen Freude bereitet hat, antwortete der Torwart der Nording Bulls Günther Bischof, der extra aus Neubrandenburg angereist war, "Für mich ist Heute ein großer Traum in Erfüllung gegangen". Diese Aussage und die vielen glücklichen Gesichter der "Mädels und Jungs" in den Beiwagen während der Ausfahrt, sollten Anlass genug sein, diese Aktion im kommenden Jahr zu wiederholen!
Mit freundlichen Grüßen „Silver“

"Grey Bulls"
Biker Interessengemeinschaft Güstrow
Torsten Köpnick
  
E-Mail: greybulls@t-online.de  
Homepage: www.greybulls.de  

Pressebericht:
• Link: Artikel in der SVZ

Bild: Grey Bulls / Stolzer Harley-Gespann-Copilot 

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Kinder malen für ein lebenswertes Burg Stargard
Die Aktion Mensch forderte in diesem Jahr im Rahmen der Aktionstage zu einem Malwettbewerb auf.
Unser Verein, der Stargarder Behindertenverband e.V., richtete anlässlich seines Aktionstages am 8. Mai am Walkmüllerweg 4a eine Bastel- und Malstrasse ein und wir war gespannt wie die Kinder das Thema bildlich umsetzen würden. Frau Nagel, gelernte Kunsterzieherin, leitete die Kinder an und versuchte sie für die Themen zu sensibilisieren.
Was ist Inklusion? Und wie kann sie bildlich dargestellt werden? Oder wie stellst Du Dir eine Stadt Burg Stargard ohne Barrieren vor? Das war nicht einfach, da insbesondere für die kleinen Künstler die Thematik neu war und der einsetzende Regen ihnen nicht viel Zeit ließ.
Trotzdem tat sich die Jury schwer, aus den vorliegenden Zeichnungen, den Sieger des Malwettbewerbs zu nominieren. Ein Bild aus Burg Stargard werden wir bei der Aktion Mensch einreichen und damit am Wettbewerb „Inklusion dabei sein!“ teilnehmen.
Frau Nagel lädt ab 19. Mai, um 14.00 Uhr in das Tageszentrum, Bachstrasse 8 die Kinder zu einem Malkurs ein, um weiter an dem Plakat zu malen.  
  
Barrieren wurden ganz selbstverständlich weggelassen und eine Stadt Burg Stargard, mitten im Grünen, mit vielen Bäumen, Bergen und Blumen und ohne Autos gemalt.
Überzeugen Sie sich selbst und schauen sich die Bilder in der Bildergalerie an!
P. Braun, 9.05.10

• Link: weitere Berichte und Bilder auf den Seiten des SBV e.V.

• Datei: NordkurierBerichtSBV.pdf

Bild:SBV/Frau Bartsch Die Jury bewertet die Bilder

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Europäischer Protesttag in Berlin
Am 5. Mai, dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, waren fast 20 Mitglieder aus unserem Landesverband, aus der Hansestadt Stralsund, aus der Region Müritz und aus Burg Stargard, in Berlin und haben die Aktionen unter dem Motto: "Inklusion - Dabei sein von Anfang an!" am Brandenburger Tor und am Reichstag unterstützt.
Mit viel Engagement und Kreativität haben Menschen aus Berlin und aus vielen Bundesländern gezeigt, dass Sie ein wichtiger Bestandteil der Gesellschaft sind und sich für die Gleichstellung von Menschen stark gemacht!  
Wir schließen uns der Forderung nach einer inklusiven Gesellschaft an und werden uns auch in Mecklenburg-Vorpommern dafür einsetzen, dass die UN- Behindertenrechtskonvention mit Leben und mit Gesetzen erfüllt wird. In Berlin haben wir an diesem Tag viele Eindrücke und neuen Mut mit genommen.
P. Braun, Landesvorsitzender 06.05.10  

Bild:ABiMV/PB Mitglieder des Regionalverbandes Müritz e.V. am Protesttag in Berlin

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Diagnoseförderklasse in MV - ist keine Inklusion!
Mit großen Erwartungen nahm ich am 03. Mai in der Hochschule Neubrandenburg am Forum: „Inklusion – Dabei sein von Anfang an!“ teil. Eingeladen hatte das Neubrandenburger Aktionsbündnis anlässlich des Europaweiten Aktionstages behinderter Menschen 2010, um sich dem Thema unter dem Blickwinkel der schulischen Bildung zu nähern.
Vertreter aus dem Ministerium Bildung, Wissenschaft Kultur, dem Schulamt, der Jugend- und Sozialhilfe, aus Kitas und Schulen, Verbänden und Organisationen, Eltern, Schüler und interessierte Menschen waren gekommen, um über Artikel 24 „Bildung“ der UN- Behindertenrechtskonvention zu diskutieren und sich über die gegenwärtige Situation in Neubrandenburg auszutauschen. Die Vertreter der Behörden beschworen das einzigartige Projekt der Diagnoseförderklassen in Mecklenburg-Vorpommern gemäß § 14 Schulgesetz. In Neubrandenburg erhalten zum Beginn des neuen Schuljahres 26 Schüler in zwei Diagnoseförderklassen ( an zwei verschiedenen Grundschulen ) sonderpädagogischen Unterricht. Die Frage wurde aufgeworfen: Ist dies wirklich schon eine inklusive Schule oder vielmehr eine Sonderbehandlung von Schülern, nur jetzt in Sonderklassen an der Grundschule? Die Behörde beruhigt die Besorgten: Jedenfalls werden 6 Sonderpädagogen neu eingestellt, um das Projekt weiter fachlich zu begleiten und zu kontrollieren. Vorher werden sie wahrscheinlich wieder über 10 % der Schulanfänger in MV ausgesondert haben und ihnen sonderpädagogischen Förderbedarf bescheinigen.
Diese Aussonderungsquote ist doppelt so hoch wie in den Alten Bundesländern!
        
In der Diskussion wurde mir deutlich, es fehlt immer noch ein neuer Bildungsansatz, um die Überwindung einer auf den traditionellen Erziehungs-, Bildungs- und Unterrichtssystemen beruhenden, auf Separierung und Ausgrenzung basierenden Gesellschaft, entgegen zu wirken.
Zu Hause, beim Nachlesen im Schulgesetz für Mecklenburg-Vorpommern, bleibt meine Befürchtung, dass Eltern und Kinder trotz UN- Behindertenrechtskonvention von den Schulbehörden in MV weiter entmündigt werden.
Denn gemäß Schulgesetz- SchulG M-V § 141werden nach Maßgabe dieses Gesetzes "Die Grundrechte der Freiheit der Person und der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 2 Abs. 2 Satz 2 und Artikel 13 des Grundgesetzes) eingeschränkt."  
Nachbetrachtung: P. Braun, am 3. Mai 2009

• Datei: SchulenSpiegelbericht.pdf

Bild: ABiMV/P.B. Großes Interesse in Neubrandenburg am Thema Bildung

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NEUWOBA eröffnet WEAcenter in der Leibnitzstraße
Am 17. April war großer Andrang in der Neubrandenburger Oststadt. In der Leibnitzstrasse 1-7 sollte das „Wohnen mit Service“ mit der Einrichtung des ersten WEA -centers für wohnbegleitende Dienstleistungen eröffnet werden.
Viele Bürger/innen und Mieter waren zur Eröffnung gekommen, selbst Herr Schlotmann, der Minister für Bau, Verkehr und Landesentwicklung hat es sich nicht nehmen lassen, um an diesem Ereignis teilzunehmen. Auch ich war als Landesvorsitzender des ABiMV e.V. eingeladen und gekommen, um zu sehen, was sich hinter diesem Wohnprojekt an der Leibnitzstrasse verbirgt und hatte mit gemischten Gefühlen einen Blumenstrauß mitgebracht. Bei sonnigem Frühlingswetter war am Wohnhaus auch viel Schatten. Das WEA – center entpuppte sich schlicht als ein erweiterter  Hausmeisterservice für die 199 Wohnungen am Standort, um den älter werdenden Genossenschaftsmitgliedern mehr Sicherheit und Service anbieten zu können. Barrierefrei waren die Wohnungen jedoch nicht, wie mir bei einem Rundgang versichert wurde. Dies sei nicht der Anspruch bei der Sanierung des Wohnprojektes gewesen! Trotzdem versuchte ich, an der Besichtigung der Wohnung mit meinem Rolli teil zu nehmen. Immerhin kam ich mit fremder Hilfe in eine vorbereitete Musterwohnung in die fünfte Etage. Die Fahrstühle halten jetzt in jeder Etage und bieten Platz für größere E- Rollstühle.
Tatsächlich hat sich nicht viel verändert. In einer 72 m² großen 3 Raum - Wohnung sind die Türschwellen entfernt worden und das Bad erhielt eine Duschkabine mit gefährlichem Einstieg. Dafür entschädigte der Ausblick aus der fünften Etage. Hier kann Mann / Frau gut leben, wenn er/sie bis ins hohe Alter fitt bleiben. Mit Handicaps wird es schwierig und gefährlich. Besonders der Hauszugang über Freitreppen ohne Handlauf, keine Markierung für Sehbehinderte, schwer öffnende Haustüren und weit verzweigte Rollstuhlwege. Im Winter wird es echt schwer, das Haus überhaupt verlassen zu können, da wird der Hausmeisterservice alleine mit der Schneeberäumung genug zu tun haben, um den Mietern den Weg frei zu halten.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich die NEUWOBA noch immer so schwer tut, beim Rückbau von Barrieren im Wohnungsbestand.
Trotz des WEAcenters, ein Vorzeigeobjekt für andere Wohnungsunternehmen, sollte das modernisierte Haus wegen der noch vorhandenen vielfältigen Barrieren nicht sein, auch wenn dies der Minister Schlotmann vor seinem Rundgang enthusiastisch verkündete.
Nachbetrachtung: P. Braun, am 17.04.2010


Bild:PB/ABiMV Wohnhaus mit WEAcenter an der Leibnitzstrasse

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GdW-Präsident - mehr barrierefreie Wohnungen bauen!
Am Samstag, den 17. April organisierte der ABiD im MEVENTUM - Berlin von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein internationales Forum zum Thema: Wohnen, wie, wo, mit wem ich will!
Damit wollte der Verband zur Bewußtseinsbildung insbesondere von Wohnungunternehmen beitragen, denn zur praktischen Umsetzung des in der UN- Behindertenrechtskonvention Artikel 19 eingeforderten Rechts, allen Menschen eine unabhängige Lebensführung zu ermöglichen, benötigen wir in Deutschland einen Wohnungsmarkt, der mehr barrierfreie oder barrierearme Mietwohnungen anbietet.    
Der Bundesverband der Deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) war durch seinen Präsidenten, Lutz Freitag, vertreten. In seinem Vortrag stellte Herr Freitag fest. "Der GdW setzt sich für mehr barrierefreie und barrierearme Wohnungen in seinem Bestand ein. Insgesamt sind allerdings in Deutschland nur etwa 1 % der Mietwohnungen barrierefrei. Menschen mit Behinderung, die in ihrer eigenen Wohnung selbstbestimmt leben, schaffen eine dreifache Win-Win-Situation. Einmal den Gewinn an Humanität für behinderte Menschen, weil sie selbstbestimmt in ihren eigenen 4 Wänden leben können. Aber auch den Gewinn für die Gesellschaft, weil das Wohnen in der eigenen Wohnung mit Assistenz wesentlich preiswerter ist als eine stationäre Unterbringung in Heimen. Zudem ist es auch eine Gewinnsituation für unsere Wohnungsunternehmen, da Menschen mit Behinderung zu unseren sozial verträglichen und zuverlässigen Kunden gehören".
admin.PB.
"Aufzug statt Auszug" hier:

• Link: Zum Artikel von Frau Susanne Krumpholz im KOBINET
Grußworte Antje Bernier - Barrierefreiheit beginnt im Kopf!
Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Braun,
ich bedanke mich herzlich für die Einladung zu dieser Festveranstaltung des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern und beglückwünsche Sie zu Ihrem 20jährigen Jubiläum.
Mein Name ist Antje Bernier, ich bin Architektin, Lehrbeauftragte an der Hochschule Wismar und freie Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen.
Im Organisationskomitee zum 1. Tag der Menschen mit Behinderungen am Sitz des Landtages Mecklenburg-Vorpommern leite ich den Arbeitskreis  „Barrierefreiheit“.

Das Grußwort möchte ich gern nutzen, um meine Beziehung zum Allgemeinen
Behindertenverband M-V kurz über aktuelle Aktivitäten zur Ausbildung im Bereich Bauen für ALLE in unserem Land zu reflektieren.
Barrierefreiheit ist ein Querschnittsthema, das viele Fachbereiche betrifft und zahlreiche Schnittstellen erfordern für eine erfolgreiche und selbstverständliche Umsetzung interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Das barrierefreie Planen und Bauen ist nur ein kleiner Teil in diesem Spektrum.
Aber ob barrierefrei gebaut wird oder nicht, das spüren Sie und ich jeden Tag durch die Unausweichlichkeit von Architektur und Städtebau.
Antje Bernier, am 09.04.2010 in Schwerin
Lesen Sie hier weiter:
• Link: http://www.fg.hs-wismar.de

• Datei: Grussworte_Antje_Bernier.pdf

Bild: ABIMV / Frau Bernier am 09. April auf der Festveranstaltung des ABiMV in Schwerin Hotel Growne Plaza

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20 jähriges Vereinsjubiläum in Schwerin
Der Landesverband hat mit Mitgliedern, Freunden und Gästen seinen 20. Vereinsgeburtstag heute am 9. April gefeiert. Es war mir eine große Freude fast 80 aktive Mitglieder im Hotel Crowne Plaza in Schwerin begrüßen zu können. Als Gäste hatten wir eingeladen die Landtagspräsidentin und die Fraktionschefs von CDU, SPD, FDP und Die LINKE. Gekommen waren Herr Holter und Herr Roolf. Vertreter der Administration, die Landesregierung, hatten wir ganz bewußt nicht eingeladen!
Besonders freute es mich, dass unsere Freunde und Mitstreiterinn: Frau Antje Bernier, Herr Dr. Ilja Seifert, ABiD - Vorsitzender und Herr Köster, Vorstand des Blinden- und Sehbehindertenvereins MV e.V. mit uns feierten.
Vor 20 Jahren haben in Mecklenburg und Vorpommern die Menschen ihre Geschicke in die eigenen Hände genommen. Menschen mit Behinderungen waren in der Bürgerbewegung aktiv, saßen an den Runden Tischen in Stadt und Land und haben den demokratischen Umbruch im Land aktiv mitgestaltet. Als Erste nutzten wir die Errungenschaft, uns frei in Vereinen zu organisieren. Viele unserer Mitgliedsverbände stehen deshalb ganz vorn in den neu eröffneten Vereinsregistern.
Die Selbstbestimmte Behindertenbewegung entstand in dieser Umbruchzeit.
Einige Vereine haben ihre Jubiläen schon festlich begangen, andere sind noch mitten in den Vorbereitungen.
Mit der Auflösung der DDR haben wir Rechtsstaatlichkeit und Bürgerbeteiligung und die Demokratie gestärkt, unter anderem, indem wir den Menschen ein Bewusstsein für ihre sozialen Rechte vermittelten und ihnen Mut machten diese einzufordern oder auch einzuklagen. Wir haben unsere Angelegenheiten selbst in die Hände genommen und damit unsere individuellen und kollektiven Ressourcen zu einer selbstbestimmten Lebensführung und Vereinsentwicklung genutzt. Entscheidend für unsere Fortschritte um gleichberechtigte Teilhabe sind die Menschen in den Vereinen, deshalb ist es mir eine große Freude heute hier auf unserer Festveranstaltung einige aktive Mitglieder für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zu ehren.
P. Braun, 09.04.2010
Lesen Sie hier weiter:
• Link: Bericht und Bilder auch beim SBV e.V.

• Datei: Grussworte_zum_20_mit_Ehrung.pdf

Bild:ABIMV/PB In festlicher Ambiente Hotel Crowne Plaza

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