Der Erklärung von Barcelona beitreten!Am 23. und 24.3.1995 haben sich in Barcelona, anlässlich des Europäischen Kongresses “Die Stadt und die Behinderten”, Kommunalvertreter aus verschiedenen Regionen Europas auf eine Erklärung verständigt, die seither als Maßstab für Städte und Gemeinden gilt, die sich zur chancengleichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Kommune bekennen.
Unser erklärtes Ziel ist es, alle Kommunen in Mecklenburg-Vorpommern davon zu überzeugen, dass sie sich dieser Erklärung von Barcelona anschließen und schrittweise Barrierefreiheit herstellen.
Wir freuen uns, dass folgende Städte aus Mecklenburg-Vorpommern der Erklärung von Barcelona beigetreten sind und sich damit ihrer kommunalen Verantwortung stellen, um gleiche Lebensverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Wir danken all denjenigen, die diesen Beschluss mittragen und an ihrer barrierefreien Kommune für alle Lebensalter und Lebensformen mitbauen.
Besonders gilt dieser Dank aber den VertreterInnen der Behindertenbewegung, die mit ihrem unermüdlichen bürgerschaftlichen Engagement die Überzeugungsarbeit dafür geleistet und den Weg bereitet haben.
Neubrandenburg
Burg Stargard
Greifswald
Stralsund
Teterow
Schwerin
Stand: 27.04.2006
Falls Sie Informationen benötigen oder Ihre Kommune der Erklärung von Barcelona „Die Stadt und die Behinderten Erklärung“ beigetreten ist, melden Sie sich bitte für diese Liste bei uns an.
• Link:
Erklärung von Barcelona
Zielvereinbarung zur barrierefreien Gestaltung von Fahrzeugen, Haltepunkten und InformationssystemenZielvereinbarungsverhandlung erfolgreich abgeschlossen und unterzeichnet!
Gemeinsam haben Beauftragte der Ostseeland Verkehr GmbH ( OLA ) mit den Verhandlungsführern des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland e.V., des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. und des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. in den letzten Monaten darüber beraten, wie das Unternehmen seine Schienenfahrzeuge, Haltepunkte und Informationssysteme zukünftig gestalten muss, damit der Zugang und die Nutzung des öffentlichen Verkehrsmittels im Schienenpersonennahverkehr auch für Fahrgäste mit Handicaps schrittweise in Mecklenburg-Vorpommern barrierefrei zugänglich gemacht werden kann.
Erstmals hat sich damit ein Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bereit erklärt, mit anerkannten Behindertenverbänden entsprechend des Behindertengleich-stellungsgesetzes gemäß § 5 Zielvereinbarungsverhandlungen zu führen.
Mit der vorliegenden Zielvereinbarung liegt ein zivilrechtlicher Vertrag vor, dessen Inhalt von den Vertragspartnern frei verhandelt und ausgestaltet worden ist.
Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten besonders aber auch bei der Geschäftsführung der Ostseelandverkehr GmbH bedanken.
P. Braun, am 03.12.07
• Datei:
2007-03-12_VertragZielvereinbarung_OLA-Verbaende.pdf

Bild: ABiMV/AF Herr Jan Bleis, Herr Knut Friedrich, Herr Peter Braun und Frau Gudrun Buse ( von recht ) unterzeichnen am Weltbehindertentag in Neubrandenburg die Zielvereinbarung


Mitglieder der Verhandlungskommission auf der Sitzung in Burg Stargard
Zielvereinbarung wird am 3. Dez. unterzeichnetZielvereinbarungsverhandlungen erfolgreich abgeschlossen. Bericht: P. Braun
Am 13. November, zwischen 11.00 Uhr und 14.00 Uhr trafen sich Vertreter der Ostseeland Verkehr GmbH und der Verbände in Burg Stargard, in der Begegnungsstätte des Stargarder Behindertenverbandes e.V. am Walkmüllerweg 4a, zur Schlusssitzung der Verhandlungskommission.
Gemeinsam haben Beauftragte der Ostseeland Verkehr GmbH mit den Verhandlungsführern des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland e.V., des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. und des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. in den letzten Monaten darüber beraten, wie das Unternehmen seine Schienenfahrzeuge, Haltepunkte und Informationssysteme zukünftig gestalten muss, damit der Zugang und die Nutzung des öffentlichen Verkehrsmittels im Schienenpersonennahverkehr auch für Fahrgäste mit Handicaps schrittweise in Mecklenburg-Vorpommern barrierefrei zugänglich gemacht werden kann.
Erstmals hat sich damit ein Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern bereit erklärt, mit anerkannten Behindertenverbänden entsprechend des Behindertengleichstellungsgesetzes gemäß § 5 Zielvereinbarungsverhandlungen zu führen.
Mit der vorliegenden Zielvereinbarung liegt ein zivilrechtlicher Vertrag vor, dessen Inhalt von den Vertragspartnern frei verhandelt und ausgestaltet worden ist.
Dafür möchte ich mich bei allen Beteiligten besonders aber auch bei der Geschäftsführung der Ostseelandverkehr GmbH bedanken.
Nach erfolgreichen Verhandlungen wird am Weltbehindertentag auf der Festveranstaltung unseres Landesverbandes in Neubrandenburg die Zielvereinbarung von den Verhandlungspartnern unterzeichnet.
Die Festveranstaltung ist öffentlich. Die Presse ist ebenfalls herzlich eingeladen, von dem wichtigen Ereignis für Menschen mit und ohne Handicaps im Land Mecklenburg-Vorpommern zu berichten.
Einladung/Programm hier:
• Datei:
ProgrammWT2007.pdf


Die Mitglieder der Verhandlungskommission
Verhandlungsstart mit der OLAAm 05. September, zwischen 10.00 Uhr und 14.00 Uhr trafen sich Vertreter der OLA ( Oststeeland Verkehr GmbH ) und die Vertreter der Verbände in Neubrandenburg, Am Blumenborn 23, am Vereinssitz des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V., zur ersten Sitzung der gemeinsamen Zielvereinbarungs-Verhandlungskommission.
Gemeinsam beraten die OLA mit den Verhandlungsführern des Allgemeinen Behindertenverbandes in Deutschland e.V., des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes e.V. und des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. darüber, wie das Unternehmen Fahrzeuge, Haltepunkte und Informationssysteme barrierefrei gestalten muss, damit der Zugang und die Nutzung des Schienenpersonenverkehrs auch für Fahrgäste mit Handicaps schrittweise verbessert werden kann.
Es wurde ein straffer Zeitplan vereinbart. Bereits am 15. Oktober findet die nächste Verhandlungsrunde statt. Zum Weltbehindertentag, am 3. Dez. 2007 soll die ausgehandelte Zielvereinbarung bereits unterzeichnet werden. Dies wäre dann die erste abgeschlossenen Zielvereinbarung, die anerkannte Behindertenverbände mit einem Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern gemäß § 5 BGG
( Behindertengleichstellungsgesetz ) abschließen.
Es verhandelten für den ABiD:
P. Braun, W. Kaiser, E. Luth, G. Bischhof
für den DSB: Carsten Ruhe
für den DBSV: Hans-Karl Peter, K. Kinkel, W. Itter
für die OLA: A. Hänert, Eva Troschke
P. Braun, 06.09.07


Her Bleis ( rechts im Bild ) und Herr Braun bei der Vertragsunterzeichnung
OLA - nimmt Zielvereinbarungs-verhandlungen aufAm Vortag des Europaweiten Protesttages für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen freue ich mich über eine gute Nachricht. Ein Unternehmen hat sich erstmals in Mecklenburg und Vorpommern bereit erklärt, mit einem anerkannten Behindertenverband entsprechend des Behindertengleichstellungsgesetzes BGG § 5 Zielvereinbarungsverhandlungen aufzunehmen.
Mit dem Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen, das zum 1. Mai 2002 in Kraft getreten ist, ist das Instrument der Zielvereinbarungen zur Herstellung von Barrierefreiheit eingeführt worden. Zielvereinbarungen sind zivilrechtliche Verträge, deren Inhalt von den Vertragspartnern frei verhandelt und ausgestaltet werden kann. Anerkannte Verbände und Unternehmen oder Unternehmensverbände sollen selbständig und in eigener Verantwortung vereinbaren, wie und in welchem Zeitraum Barrierefreiheit vor Ort konkret verwirklicht wird. Den unmittelbar Beteiligten bleibt es überlassen, flexible Regelungen zu treffen, die den jeweiligen Verhältnissen und Bedürfnissen angepasst sind.
Die Ostseeland Verkehr GmbH ( OLA ) wird mit dem Allgemeinen Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern e. V. (ABiM-V) in diesem Jahr eine Zielvereinbarung zur barrierefreien Gestaltung von Fahrzeugen, Haltepunkten und Informationssystemen abschließen.
Auf einer Bahnfahrt zwischen Neubrandenburg und Neustrelitz unterzeichneten heute vormittag der Geschäftsführer, Jan Bleis, für die Ostseeland Verkehr GmbH sowie Peter Braun und Christian Schad, für den Allgemeinen Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V., eine Ankündigung zur Aufnahme von Zielvereinbarungsverhandlungen. Schwerpunkte der Zielvereinbarung werden die barrierefreie Gestaltung von Fahrzeugen, der barrierefreie Zugang zu den Zügen und die Optimierung von Informationssystemen sein. Damit soll eine uneingeschränkte Nutzung für Reisende mit Behinderungen durchgesetzt werden.
Dabei haben sich die Verhandlungspartner darauf verständigt, bis zum Weltbehindertentag, am 03. Dezember 2007, eine Zielvereinbarung nach BGG § 5 abzuschließen.
Die Ankündigung zu dieser Zielvereinbarung soll ab dem 05.05.2007, zum Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, im Zielvereinbarungsregister des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales veröffentlicht werden, so dass sich weitere Verbände und Unternehmen anschließen können.
Neustrelitz / Neubrandenburg am 04.05.07 P. Braun
weitere Bilder finden Sie in der Foto & Bildergalerie
• Link:
Zielvereinbarungsregister
Tourismus für ALLE - Konferenz in RheinsbergNachbetrachtung von P. Braun zur Fachkonferenz der Tourismusakademie Brandenburg in Rheinsberg am 18. und 19. Oktober 2005.
Da dieses Dauerthema natürlich nicht nur für die IHK Potsdam interessant ist, habe ich mich mit Michael Rüther auf den Weg gemacht, um zu hören, was bei unseren Nachbarn in dieser Richtung passiert. Und nun standen wir vor dem vollständig, barrierefreien Viersterne Hotel Haus Rheinsberg gGmbH, einem Hotel, in dem Menschen mit Behinderungen bequem Urlaub machen oder auch eine Tagung besuchen können.
Aber ein Tourismus für Alle ist dort trotzdem nicht möglich, da „Nichtbehinderte“ höchstens als Begleitpersonen geduldet werden dürfen. Eine verkehrte Urlaubswelt, in die aus „steuerlichen“ Gründen nur Menschen ab einem GdB 50 v.H. Zugang haben.
Im Einladungsreader stand geschrieben: „Barrierefreies Reisen bildet nicht nur einen wichtigen Bestandteil der Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Leben in der Gesellschaft, es ist auch ein touristisches Marktsegment mit unausgeschöpften Potenzialen und – ein Marktsegment mit Zukunft. Wir möchten mit dieser Fachkonferenz neue Impulse für die Entwicklung und Vermarktung des barrierefreien Tourismus setzen und den internationalen Erfahrungsaustausch fördern.“
Etwas verkürzt heißt dies, Menschen mit Behinderungen bilden ein Marktsegment mit Zukunft! An diese Sichtweise muss ich mich erst gewöhnen, denn es ist schon erstaunlich, welche Hoffnungen in uns gesetzt werden. Können wir diese erfüllen und auch noch bezahlen?
• Datei:
Barrierefreier_Tourismus_fur_ALLE.pdf