

Vereinssitz am Walkmüllerweg 4a Foto: P. Braun 14.05.08
Stargarder Behindertenverband e.V.
Walkmüller Weg 4a
17094 Burg Stargard
Telefon: 0 39603- 2 04 52
Vorsitzender: Peter Braun
Seit 20 Jahren-Für ein Leben in Selbstbestimmung und Würde
• Wohnen mit Service im Walkmüllerhaus
• Anerkannter Pflegedienst
• Kontakt- und Beratungsstelle
• Fahr- und Begleitdienst und Mobiler sozialer Hilfsdienst
• Tagesstätte für psychisch Kranke und Behinderte
• Gemeinnütziger Selbsthilfeverein für Burg Stargard und das Stargarder Land
• Wir vertreten die Interessen von Menschen, die wegen ihres Alters, ihres Handicaps oder wegen ihres Anderssein behindert werden.
Besuchen Sie unsere Webseite unter:
• Link:
www.bhv-ev.de
Lichtblicke beim Sommerfest„Alle Menschen werden Brüder“ mit dieser Vision begannen die Kinder der Integrativen Kindertagesstätte der Lebenshilfe für Behinderte e.V. aus Neubrandenburg ihren Reigen und zeigten im weiteren Programm, dass es ganz normal ist, wenn Menschen verschieden sind.
Mit dieser schönen Botschaft und dem weiteren Programm eröffneten die Kinder unser diesjähriges Sommerfest, am 23. Juni, in Burg Stargard.
Bei Regenwetter haben fast 60 Mitglieder und Gäste das weitere Programm verfolgt, sich nicht die gute Laune verderben lassen und gemeinsam Freude und Entspannung gefunden. Am Ende des Nachmittags habe ich die Hoffnung, dass Beethovens "Ode an die Freude" doch noch die Hymne der Europäer wird.
P. Braun, am 23.06.07


Die Teilnehmer/innen des Forums wollen sich für eine barrierefreie Stadt engagieren
2. Städtetest in Burg StargardAm 10. Mai konnten unsere Mitglieder mehrere Abgeordnete der Stadt Burg Stargard und zwei Vertreter des Amtes Stargard Land zur Auswertung unseres
2. Städtetestes in den barrierenfreien Räumen des Stargarder Behindertenverbandes e.V. begrüßen. Der Verband hatte nach 4 Jahren erneut engeladen, um anlässlich des Europaweiten Protesttages der Menschen mit Behinderungen 2007 den 2. Städtetest auszuwerten. Nach einem virtuellen Rundgang im Rollstuhl durch unsere Stadt, hatten wir einige konkrete Anhaltspunkte zur Diskussion! Immerhin wurden über 50 Einzelobjekte auf Ihre Barrierefreiheit getestet. Im Vergleich zum ersten Städtetest 2003 gab es weitere Verbesserungen an den Objekten. An Neubauten wurden die Belange von Menschen mit Behinderungen überwiegend berücksichtigt. Jetzt kommt es darauf an die "barrierefreien Insellösungen" mit einander fuß- und rollstuhlgerechten zu verbinden. Hier haben die Stadtplaner/in zukünftig noch viel Arbeit.
Wenn Mann/Frau ins Gespräch kommen entwickeln sich Ideen, als erstes Ergebnis im Forum stellten wir fest:
1. Es ist wichtig immer wieder auf konkrete Barriere im Stadtbild aufmerksam zu
machen, um Verantwortliche dafür zu sensibilisieren.
2. Frau Schüler (Bauamtsleiterin des Amtes Stargard Land) wird kleinere
"Hindernisse" durch den Bauhof beheben lassen.
3. Am Friedhofsparkplatz werden 2 Parkplätze für Schwerbehinderte reserviert und entsprechende Schilder aufgestellt.
4. Herr Rose ( Mitglied des Hauptausschuss, Stadtverordnetenvorsteher ) schlug vor, zeitnah mit den
verantwortlichen Personen für Wege und Gebäude, die Barrieren aufweisen, zu
sprechen. Das ist wichtig, um schneller für alle befriedigende Ergebnisse zu
erzielen.
5. Mit Zustimmung aller anwesenden Gäste kamen wir überein, uns halbjährlich zu
treffen, um Informationen auszutauschen und damit schrittweise die
Barrierefreiheit in Burg Stargard herzustellen.
aufgeschrieben: am 16.05.07 von Bärbel Nagel


Das Haus "Barmherzigkeit" wurde zum städtebaulichen "Kleinod" heraufgestuft
Heim ist nicht Daheim!Auf der letzten Sitzung der Stadtvertretung Burg Stargard, am 28. März 2007, hat wieder einmal die Heimlobby triumphiert.
Das Diakoniewerk des Kirchkreises Stargard gGmbH hat eine Kostenzusage über Städtebaufördermittel von insgesamt 450 000,- € erhalten. Damit soll das ehemalige Pflegeheim „Haus Barmherzigkeit“ zum Behindertenheim umgebaut werden.
17 Heimplätze werden geschaffen, die Heiminsassen sollen aus Dewitz kommen, wo das alte Wohnheim geschlossen wird.
Obwohl es mittlerweile eine Bundesinitiative „Heim ist nicht Daheim“ gibt, die fordert den weiteren Heimausbau in Deutschland zu stoppen, wird in Burg Stargard ein neues Behindertenheim errichtet und mit 50 Prozent der Baukosten von der Stadt gefördert.
Für die gleiche Anschubfinanzierung könnten im Sanierungsgebiet 60 neue Wohnungen entstehen, in denen auch Platz für Menschen mit Behinderungen wäre.
Durch den Beschluss der Stadtvertretung wird das Haus „Barmherzigkeit“ kurzerhand, entgegen allen früheren Planungen, zum städtebaulich wichtigsten Objekt gemacht, damit steht das geplante Geld für das Bürgerhaus in den Sternen und für potentielle Investoren ebenfalls.
Mit diesem Beschluss der Stadtvertretung werden in den nächsten Jahren erhebliche Fördermittel für ein Objekt gebunden und die gemeindliche Entwicklung erschwert. Für den privaten Wohnungsbau im Sanierungsgebiet ist in den nächsten Jahren wenig Platz und kein Geld übrig, dies sollte uns allen zu denken geben.
angemerkt von P. Braun, am 09.04.07