Aktuelles aus der Verbandsarbeit

  Seite mit Inhalt:  1-10  | 11-20 | 21-30 | 31-40 | 41-50 | 51-60 | 61-70 | 71-80 | 81-90 | 91-100 | 101-110 | 111-120 | 121-130 | 131-140 | 141-150 | 151-153 |  »  |  ›ι  

Bild. © Peter Braun - Deike Ludwig, Vorsitzende des Vereins begrüßt die Gäste zur Feierstunde
zum Vergrößern bitte hier klickenBild. © Peter Braun - Deike Ludwig, Vorsitzende des Vereins begrüßt die Gäste zur Feierstunde

EUTB-Beratungsstelle in Rostock öffnet:
Mit einer kleinen Feier wurde die unabhängige Teilhabe-Beratungsstelle unseres Mitgliedsvereins "Rostocker für Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe e.V." am 15. Mai eröffnet.
Die Teilnahme war doch größer als gedacht, aber im Innenhof des Gemeinsamen Hauses in der Henrik-Ibsen-Straße 20 fanden alle Platz. Als Landesvorsitzender war ich natürlich gern dabei, denn es ist ja nicht so häufig, dass ein junger Selbstvertretungsverein erhebliche staatliche Mittel für eine Beratungsstelle, aus dem Topf für EUTB (Ergänzende Unabhängige Teilhabe-Beratung) vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales erhält und das Sozialministerium des Landes sogar zustimmte.
Dies ist ja nicht ganz selbstverständlich, denn hierzulande dominieren immer noch die gewachsenen und durch Landesmittel finanziell geförderten Strukturen der Wohlfahrt, das Thema Behinderung.
Auch in dieser Antragsrunde wurden sie wieder überproportional bedacht!
Deshalb ist es besonders wichtig, dass nunmehr die Bürger/innen eine wirklich von Leistungsträgern und Leistungserbringern unabhängige peer to peer Beratungsstelle in Rostock haben. "Denn kein Mensch kann beim anderen sehen und verstehen, was er nicht selbst erlebt hat" so schreibt Hermann Hesse bereits 1931 an Ida Frohnmeyer.
Der Anfang ist also gemacht, aber es wird nicht leicht, weil so ein kleiner Selbshilfe-Verein keine organisatorischen und sächlichen Voraussetzungen und Erfahrungen hat auf die er zurückgreifen könnte. Ich bin mir aber sicher, dass Deike Ludwig und das Beraterteam, mit viel Empowerment alle organisatorischen Fragen in den Griff bekommen und eine Teilhabeberatung implentieren wird, die den Interessen von Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörigen verpflichtet ist!
Viel Erfolg! Peter Braun, am 15.05.2018          

Bild: ABiMV - © Erhard Heise - Im Rathausanbau verfolgten über 50 Teilnehmer/innen die Ausführungen von Herrn Kliewe (li. im Bild) zur Stadtentwicklung und Frau Rösler zur Projektentwicklung - Tourismus für ALLE!
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: ABiMV - © Erhard Heise - Im Rathausanbau verfolgten über 50 Teilnehmer/innen die Ausführungen von Herrn Kliewe (li. im Bild) zur Stadtentwicklung und Frau Rösler zur Projektentwicklung - Tourismus für ALLE!

Tourismustag in Ueckermünde
Die Tourismusregion um Ueckermünde hat sich in den letzten Jahren beispielgebend entwickelt. Daran hat der Behindertenverband Ueckermünde e.V. einen großen Anteil, so der Bauamtsleiter, Herr Jürgen Kliewe. Er sehe eine barrierefreie Infrastruktur auch als eine Voraussetzung für den Tourismus. Immerhin hat die Stadt im letzten Jahr über 220 000 Übernachtungsgäste gezählt und zusätzlich besuchen viele Tagesgäste die Region. An Hand einer Power-Point-Präsentation zeigte er die Entwicklung der Stadt von 1995 auf und stellte einige gelungene Objekte vor. Im Städteleitbild wird in allen Bereichen auf einen barrierefreien Ausbau wert gelegt. Insgesamt stellte das Land seit 1995 Städtebaufördermittel von 30 Millionen € bereit und die Stadt legte 10 Millionen € drauf. Dass das Geld gut angelegt wurde, davon konnten wir uns bei einem geführten Stadtsparziergang am Nachmittag überzeugen. Annette Rösler als Projektmanagerin beim Tourismusverband MV nahm viele Anregungen nach Rostock mit und wird wohl beim nächsten Tourismusratgeber "Urlaub für Alle" an Ueckermünde nicht mehr vorbei kommen.  

Der Tourismustag wurde von der Aktion Mensch im Rahmen der Aktionen um den Europaweiten Protesttag der Menschen mit Behinderungen 2018 und vom Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.  
Text und Bild: P. Braun, am 13.05.2018
• Datei: SeminarkonzeptA2-2018.pdf

Bild: ABiMV- © Erhard Heise - Städtetester starten am Walkmüllerweg 4, in Burg Stargard
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: ABiMV- © Erhard Heise - Städtetester starten am Walkmüllerweg 4, in Burg Stargard

Neunter Städtetest in Burg Stargard
Der Stargarder Behindertenverband e.V. testete Burg Stargard im Rahmen der Aktion Grundgesetz und des Europäischen Jahres der Menschen mit Behinderungen 2003 das erste Mal. Am 8. Mai im Rahmen der Europäischen Aktionswoche machten wir auch in diesem Jahr einen Stadtspaziergang zusammen mit dem Bürgermeister. Bei schönstem Wetter waren auch wieder Licht und Schatten anzutreffen In diesem Jahr haben wir Burg Stargard als Wohn- und Lebensort unter die Lupe genommen. Im „Sozialpakt der Vereinten Nationen“ über wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte ebenso verankert wie in der Europäischen Sozialcharta. Dass das Recht auf Wohnen für alle Menschen eingelöst wird, ist dennoch nicht selbstverständlich: In vielen Regionen Deutschlands mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Nachdem in MV in den letzten 20 Jahren mehr Wohnungen mit Landesmitteln „rückgebaut“ sprich, abgerissen wurden, als neu gebaut, ist Wohnraum jetzt auch in MV knapp und teuer. In Burg Stargard gibt es wohl auch mittelfristig keinen Sozialen Wohnungsbau, wie Herr Mattis, Geschäftsführer der WoWi Burg Stargard, bedauert, er habe nur einen geringen finanziellen Spielraum und plane kleinere Investitionen im Außenbereich Gartenstraße 21-26. Hier muss dringend der Zugang zu den Häusern erneuert werden. Der Landrat, Heiko Kärger, sehe die Stadt in der Pflicht die Wohnbedingungen zu verbessern. Als Landrat werde er diesbezügliche Aktivitäten unterstützen, finanzielle Mittel kann der Landkreis jedoch nicht bereitstellen. Der Bürgermeister hofft auf private Investoren und darauf, dass das Land wirksame Förderprogramme für den sozialen Wohnungsbau auflegen wird.
Bild: Erhard Heise und Text: P. Braun, am 10.05.2018    

Wir bedanken uns bei der Aktion Mensch für die finanzielle Unterstützung.
    


Bild: SBV-© Peter Braun - Die Auswertung des 'Stadtspazierganges' fand am Nachmittag in der Begegnungsstätte statt. Bild 2 von links Der Bürgermeister, Herr Lorenz und 3. der Landrat, Herr Kärger.  
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: SBV-© Peter Braun - Die Auswertung des 'Stadtspazierganges' fand am Nachmittag in der Begegnungsstätte statt. Bild 2 von links Der Bürgermeister, Herr Lorenz und 3. der Landrat, Herr Kärger.  


Bild: © ANjja Baum - Am Mahnmal Frau Mortensen, Frau Deutsch und Herr Braun
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: © ANjja Baum - Am Mahnmal Frau Mortensen, Frau Deutsch und Herr Braun


Zum Gedenken in Ueckermünde
Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde,
bundesweit finden dieser Tage im Rahmen des Europäischen Protesttages zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unterschiedliche Veranstaltungen und Aktionen statt. Wir sind heute hier in der AMEOS-Klinik zusammen gekommen, um im Rückblick auf die Geschichte der „Provinzial Heil- und Pflegeanstalt“ Ueckermünde, die Lebenswelten von Menschen mit psychischen Erkrankungen und Behinderungen auf den Prüfstand zu stellen.  
Vielleicht können Sie sich an die Wendezeit erinnern, als die Psychiatrie in der DDR massiv kritisiert und in den Fokus der Medien geriet. Von der Hölle in Ueckermünde wurde ausführlich berichtet. Seit dem wurden schrittweise die Lebensbedingungen sowie das Betreuungskonzept in der Klinik verbessert, wie wir hier im Kastanienhof sehen können.
1995 begannen der Umbau und die Modernisierung des gesamten Klinikums.
Das Land Mecklenburg-Vorpommern stellte hierfür bisher insgesamt 86 Millionen Euro bereit. Nach Sanierung und Umbau wurde 2004  privatisiert und die AMEOS Gruppe Zürich übernahm die Poliklinik und das Klinikum für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie Ueckermünde.
Die Aufarbeitung der dunkelsten Geschichte in der NS-Zeit in der Heil- und Pflegeanstalt ist bis heute nicht abgeschlossenen und bleibt eine immer währende Verpflichtung von Klinikleitung und Mitarbeiter/innen.  
Selbst ein Planer der T 4 Aktion (1939), Dr. Wilhelm Bender, konnte nach dem Krieg hier in der Psychiatrischen Klinik Ueckermünde an leitender Stelle weiter arbeiten. Wie viele andere Ärzte und Pflegekräfte, die wegen des großen Personalmangels nur geringe Strafen erhielten oder vorzeitig aus der Haft entlassen wurden.

Auf das leidvolle Schicksal der Patienten ist Chefarzt Dr. Blütgen anschließend in seinen Vortrag eingegangen.

Bereits am 9. Oktober 1991 wurde ein Mahnmal zur Erinnerung an die Opfer  aufgestellt. Die vom Bildhauer Sven Domann geschaffene Holzplastik war überhaupt das erste Gedenkzeichen für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie"-Verbrechen in den Neu- Bundesländern. Leider wurde die Plastik später etwa 1995 wegen Bauarbeiten abgebaut und erst am 15. Mai 2009 nach 14 Jahren wieder aufgestellt. Ich bin besonders Frau Mortensen und Frau Deutsch vom BV Ueckermünde e.V. dankbar, dass sie nie locker ließen und die Wiederherstellung des Mahnmal immer wieder eingefordert haben.      
Bereits am 8. Mai 2005 zum 60. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus hatten sie zum Gedenken und zur Mahnung an die Opfer in der Klinik vor dem Haupteingang einen Kranz niedergelegt, heute am 3. Mai, sprach Frau Mortensen Worte zum Gedenken und legte für den BV Ueckermünde e.V. und für den Landesverband ABiMV e.V. einen Kranz am Mahnmal nieder.
Bild und Text: P. Braun  
Die Gedenkfeier wurde von der Aktion Mensch unterstützt!
Bild: ABiMV-P. Braun - Gedenkfeier im Kastanienhof Ueckermünde
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: ABiMV-P. Braun - Gedenkfeier im Kastanienhof Ueckermünde


Bild: P. Braun - Mitglieder und Interessenten bei der Eröffnung der Aktionstage im 'Hotel Am Ring' in Neubrandenburg
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: P. Braun - Mitglieder und Interessenten bei der Eröffnung der Aktionstage im 'Hotel Am Ring' in Neubrandenburg

Aktionswochen in MV eröffnet!
Unter dem Motto: Inklusion – von Anfang an! Eröffneten wir am 28. April unsere landesweiten Aktionen zu den Europäischen Protesttagen behinderter Menschen in Neubrandenburg. Über 50 Interessen waren gekommen, um sich mit dem Thema Inklusion - dabei sein von Anfang an! zu befassen.  
Als Gäste begrüßten wir Frank Viol und Raul Krauthausen aus Berlin.
Raul Krauthausen berichtete über verschieden Aktionen und Projekte der Sozialhelden und stellte die Chancen, die sich durch die neuen Medien für die Öffentlichkeitsarbeit ergeben eindrucksvoll unter Beweis. Vom menschenrechtlichen Ansatz über die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte bis zu ganz praktischer Vereinsarbeit spannte sich der Bogen. Besonders eindrucksvoll zeigte er an guten und weniger guten Bildern -  die Macht der Bilder - auf. Sich der Macht der Bilder und des Wortes bewusst zu werden und richtig anzuwenden, hat Raul Krauthausen uns sensibilisiert.

Zu ihrem 70. Geburtstag hat die Menschenrechtserklärung nichts an Aktualität und Dringlichkeit eingebüßt. Deshalb werden wir uns dem Thema Menschenrechte in diesen Aktionstagen besonders widmen. So organisiert z.B. der Behindertenbeirat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, am 3. Mai in Waren, ein Forum, auf dem der Landkreis als Wohn- und Lebensort im Mittelpunkt der Diskussionen steht oder der Behindertenverband Ueckermünde e.V. stellt am gleichen Tag, mit Rückblick auf die Geschichte der „Provinzial Heil- und Pflegeanstalt“ in Ueckermünde, die Lebenswelten von Menschen mit psychiatrischen Erfahrungen auf den Prüfstand.
Der SBV e.V.  lädt zum Städtetest und Forum am 8. Mai ein und wird das Thema Wohnen in Burg Stargard aufgreifen und mit Mitgliedern und Gästen diskutieren. Zusammen mit dem Behindertenverband Ueckermünde e.V. organisiert der Landesverband am 12. Mai einen Tourismustag in Ueckermünde.
Ich würde mich freuen auch Sie auf einer der Veranstaltungen begrüßen zu können.
Bericht: P. Braun, am 30.04.2018

Das Projekt wurde von der Aktion Mensch und vom Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt.

        

Bild:SBV-P.B. Traditionell feiern auch in diesem Jahr 45 Frauen des SBV e.V. im Hotel 'Zur Burg' in Burg Stargard den Internationalen Frauentag.
zum Vergrößern bitte hier klickenBild:SBV-P.B. Traditionell feiern auch in diesem Jahr 45 Frauen des SBV e.V. im Hotel 'Zur Burg' in Burg Stargard den Internationalen Frauentag.

Herzliche Glückwünsche zum Internationalen Frauentag
Unsere Frauen spielen im Allgemeinen Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V. und in unseren Mitgliedsverbänden eine große Rolle und haben an der Entwicklung unseres Verbandes als Mitglieder, MitarbeiterInnen und als Angehörige einen herausragenden Anteil.
Sie arbeiten in den Vereinsvorständen, gestalten das kulturelle Leben, nehmen Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung in den Gemeinden und geben uns Kraft und Zuversicht.
Zum Internationalen Frauentag 2018 möchte ich allen Frauen, die sich in unserem Verband  tagtäglich einbringen oder uns hilfreich zur Seite stehen, herzlich danken!
Peter Braun, 08. März 2018

Bild: P.B. Teilnehmer der Veranstaltungen legen zum Gedenken am neuen Gedenkstein ihre Kränze nieder, darunter auch Mitglieder unseres Landesverbandes
zum Vergrößern bitte hier klickenBild: P.B. Teilnehmer der Veranstaltungen legen zum Gedenken am neuen Gedenkstein ihre Kränze nieder, darunter auch Mitglieder unseres Landesverbandes

Gedenkveranstaltung in Züssow
Am 27. Januar gedachten über 150 Menschen der Opfer der "Euthanasie" und Zwangssterilisierungen in Mecklenburg-Vorpommern in der NS Zeit.
Heutigen Forschungen zufolge wurden mehr als 300000 kranke und behinderte Menschen in der Zeit des Nationalsozialismus ermordet; durch Vergasung, durch Vergiftung mit Medikamenten und durch Hungerkost. Die Dunkelziffer ist wahrscheinlich noch viel größer, weil im Rahmen der sogenannte "stillen Euthanasie" bis 1945 viele Kinder in den "Kinderfachabteilungen" von den Ärzten und Schwestern zu Tote behandelt worden sind. Erinnern, betrauern, wachrütteln wollten die Teilnehmer die Öffentlichkeit, denn "nur wenn uns die "Euthanasie" -Toten ohne Unterlass an die stets offen Wunden der Psychiatrie erinnern, sind sie vielleicht nicht umsonst gestorben" wie Prof. Klaus Dörner, am Gedenktag, dem  27. Januar 2009 in Rostock, sagte.
Der Landesverband Sozialpsychiatrie Mecklenburg-Vorpommern hat heute in Züssow zum 10 mal, in diesem Jahr zusammen mit dem Pommerschen Diakonieverein e.V., eine landesweite Veranstaltung am Holocausttag organisiert. Die öffentlich rechtlichen Medien haben darüber leider nicht berichtet. Nötig wäre es allemal.
Peter Braun, am 27. Januar        

Mitglieder und Gäste im Gespräch - Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.
zum Vergrößern bitte hier klickenMitglieder und Gäste im Gespräch - Es sind die Begegnungen mit Menschen, die das Leben lebenswert machen.

Landesveranstaltung zum Weltbehindertentag 2017
Ich freue mich, dass über 70 Mitglieder und Freunde nach Neubrandenburg in das Hotel "Am Ring" gekommen sind und Grüße all jene, die heute die Barrieren nicht überwinden konnten, um mit uns gemeinsam zu feiern.  

Sich der eigenen Stärken bewusst werden, Interessen artikulieren, Zukunftsvisionen entwickeln und deutlich sagen, wie wir unser Leben gestalten wollen, sind die Herausforderungen, denen wir uns alle immer wieder stellen.
Als Impulsgeber dient uns hierbei seit 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention, ein Menschenrechtsdokument mit Wirkung für die gesamte Gesellschaft.
Vielfalt ist der eigentliche Reichtum einer Gesellschaft! Deshalb sollte jeder Mensch als ein unverzichtbarer Bestandteil der Gesellschafft begriffen werden.
Trotzdem gibt es heute noch immer viele Widerstände, Vorurteile und Ablehnung gegenüber Menschen mit Behinderungen.
Trotz des inflationären Gebrauchs des Wortes „Inklusion“, gibt es in Politik und Gesellschaft noch immer die alten Denkmuster von Fürsorge und Bevormundung.
Auf Bundes- noch auf Landesebene wird nicht hinreichend gewährleistet, dass in Rechtsetzungsprozessen die Rechte und Pflichten aus der UN-BRK berücksichtigt werden müssen. Dies nicht zuletzt, weil die Rechte von Menschen mit Behinderungen in ihrer Bedeutung und Tragweite nicht genügend erkannt sondern vielfach auch aus weltanschaulichen und politischen Gründen abgelehnt wird.
Liebe Mitglieder und Freunde, Werte Gäste,
Unsere Mitglieder setzen sich seit der „Wende“ für ein Inklusives Gemeinwesen ein und positionieren sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung. Sie treten für eine Gesellschaft ein, die frei von Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, und Rechtsextremismus ist und jedem Menschen unabhängig von seiner Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht, Religion oder wegen seiner Behinderung oder wegen seines Alters gleiche Chancen einräumt.
Trotz vielfacher gesellschaftlicher Benachteiligungen, trotz häufig geringer finanzieller Unterstützung lassen sie sich nicht entmutigen und setzen sich mit ganzer Kraft  für andere Menschen, für ihren Verein, für uns für eine solidarische Gesellschaft ein. Dieses Engagement macht uns Mut und gibt uns Kraft und hilft uns weiter!  

Peter Braun, am Weltbehindertentag 3. Dez. 2017
• Datei: Grussworte_2017-PB.pdf

  Seite mit Inhalt:  1-10  | 11-20 | 21-30 | 31-40 | 41-50 | 51-60 | 61-70 | 71-80 | 81-90 | 91-100 | 101-110 | 111-120 | 121-130 | 131-140 | 141-150 | 151-153 |  »  |  ›ι