

Bild: ABIMV/PB Festansprachen ( zweiter von rechts- Herr Jan Bleis, Geschäftsführer der OLA ) mit seinen Gästen
OLA feiert 10 jähriges BetriebsjubiläumVor zehn Jahren nahm die OME als Vorläufer der OLA den Fahrbetrieb in MV auf der Strecke zwischen Neustrelitz und Feldberg auf. Inzwischen konnte das Angebot erheblich erweitert werden und die modernen Triebwagen ermöglichen ein bequemes Reisen und auch die Mitnahme von Rollstuhlfahrer/innen. Alle Züge führen eine mobile Rampe mit über die der Ein- und Ausstieg an fast allen Haltepunkten möglich ist. Das Servicepersonal ( Zugbegleiter/innen ) stehen den Reisenden jeder Zeit hilfreich zur Seite.
Gefeiert haben nicht nur Neubrandenburger auf dem Betriebshof an der Warliner Strasse sondern viele Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern, selbst der Minister Dr. Ebnet war aus Schwerin angereist.
Eine besonders schöne Geste am 24.05.08 konnten alle Fahr-Gäste kostenfrei mit der OLA mitfahren.
Der Allgemeine Behindertenverband in Mecklenburg-Vorpommern e.V. gratuliert allen Mitarbeiter/innen der OLA herzlich zu diesem Jubiläum und wünscht sich, dass sich die Ostseeland Verkehr GmbH erfolgreich weiter entwickeln und behaupten kann. Besonders wünsche ich mir an diesem Tag, dass das Streckennetz über Bützow nach Schwerin erweitert wird. Dann hätten wir eine attraktive Ost - Westanbindung von Ueckermünde bis Schwerin.
Wir freuen uns auf eine Bahn für ALLE!
P. Braun, 24.05.08


Foto: ABIMV/KK
FREIE FAHRT FÜR FREIE BÜRGERAnläßlich des "Europäischen Protesttages für die Gleichstellung behinderter Menschen" haben heute über 100 Mitglieder, Freunde und Bürger/innen des Aktionsbündnisses in Neubrandenburg auf dem Bahnhofsvorplatz mit einer kraftvollen Aktion für einen barrierefreien Bahnhof demonstriert.
Schön war auch, dass sich Bürger/innen der Stadt einfanden und für den Erhalt und für die Modernisierung des Bahnhofes mit uns zusammen einsetzen.
Mit einer Bahnfahrt nach Burg Stargard wurde die Kundgebung abgeschlossen.
Durch den großen Einsatz des Bahnpersonals konnten wir die noch vorhandenen Barrieren überwinden. Dafür herzlichen Dank!
P. Braun, am 5. Mai 08
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Wie können wir die Öffentlichkeit erreichen? Herr Roland Hartig beim Vortrag Foto: ABiMV/K.W.
Verbandsrat in GreifswaldZum Verbandsrat des ABiMV e.V. in Greifswald konnte der Landesvorsitzende 29 Mitglieder aus den Orts- und Kreisverbänden begrüßen. Im Verbandsrat beraten die Vorstände aus den Orts- und Kreisverbänden zusammen mit dem Landesvorstand über die anstehenden Aufgaben und über die behindertenpolitische Interessenvertretung und die weitere Zusammenarbeit.
„Heute, am 8. März, ist dazu noch ein besonderer Tag, der „Internationale Frauentag“, deshalb möchte ich heute allen Frauen, nicht nur weil Sie heute gekommen sind, sondern auch dafür, dass Sie sich tagtäglich für unsere Interessenvertretung stark machen, ein kleines Präsent überreichen und ein großes Dankeschön sagen“, so der Landesvorsitzende bei seiner Begrüßung.
Trotz der finanziellen Probleme zeugen die Berichte aus der Landesvorstandsarbeit und aus den Kreisverbänden von vielfältigem ehrenamtlichem Engagement und von einer außerordentlichen Verbundenheit zum Verein und zum Verband. Das macht uns Mut und gibt uns Zuversicht!
Am Nachmittag haben wir uns mit den Fragen beschäftigt: Was ist Fundraising? und „Wie können wir die Öffentlichkeit mit unseren Themen erreichen und informieren?“ Dazu hatten wir als Referenten, Frau Birgit Achinger und Herrn Roland Hartig eingeladen, die uns einige Ratschläge und Denkanstöße geben konnten.
Besonders unterstützen wir den Aufruf des Berliner Behindertenverbandes e.V. „Wir wollen hinauf“ auf den Fernsehturm. Am Mittwoch, dem 30. April 2008 werden auch Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern nach Berlin fahren und sich zwischen 11.00 - 12.00 Uhr auf dem Platz vor dem Fernsehturm treffen, um die Aktion zu unterstützen und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, dass Menschen im Rollstuhl schon wieder ein „Sicherheitsrisiko“ sind und deshalb nicht auf den Fernsehturm hinauf dürfen!
Es war vielen Mitgliedern ein Bedürfnis, sich mit einer Spende an der Finanzierung des Mahnmals in Schwerin zu beteiligen. Den 2. Mai 2008 haben sich viele Mitglieder vorgemerkt und werden an der Einweihung des Mahnmals auf dem Sachsenberg teilnehmen.
Bericht: P. Braun, am 8. März 2008
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Aufruf_zur_Demo_01-2008_Wir_wollen_hinauf_.pdf


Frau Baller mit Tochter Marianne Foto: ABIMV / PB
Verlernen wir nicht Mensch zu seinLeserbrief an die Ostseezeitung - Rostock von Christiane Baller, am 3. Dez. 07, dem Weltbehindertentag
Der 3. Dezember ist der weltweite Tag für Menschen mit Handikap. Bedauernd stellte ich in Ihrer heutigen Ausgabe keinerlei Positionierung dazu fest. Ständig durch gewählte Abgeordnete dazu angehalten, für die eigenen Interessen einzutreten und auf Probleme aufmerksam zu machen, würde ich als Mutter einer
23jährigen schwerstmehrfach behinderten fröhlichen jungen Frau doch gerne noch ein paar Worte zu diesem Tag sagen. Dabei hege ich die Hoffnung, dass sie die
Herzen der Menschen erreichen, Gleichgültigkeit durchbrechen und uns gegenseitig mehr Aufmerksamkeit schenken lassen. Neun von zehn Ungeborenen, bei denen eine Behinderung in der pränatalen Diagnostik festgestellt wird, werden nicht mehr geboren. Frauen, die aus anderen Gründen ihr Kind nicht bekommen
wollen, wird eine 14tägige Bedenkzeit eingeräumt. Frauen, denen man die Behinderung ihres Kindes mitteilt, erhalten gleichzeitig ihren Abtreibungstermin. Warum?
Weil wir eine kinderfreundliche Gesellschaft werden wollen?! Eine Gemeinschaft, die offen ist für alle Probleme und den Eltern Unterstützung gewährt?! Und der Probleme gibt es ja unendlich viele. Vielleicht eine Lese-Rechtschreibschwäche oder eine Neurodermitis oder ein Diabetes?
Ich habe mir ein drittes Kind gewünscht. Meine Tochter hat sich ihr Handikap nicht aussuchen können. Darum bin ich trotz aller menschlichen Herzlosigkeiten und
amtlichen Behinderungen für sie da. Und sie ist für mich da! Wenn ich traurig bin, merkt sie es ohne Worte und versucht zu trösten. Auch auf die bösartigsten
Mitmenschen geht sie offen und freundlich zu. Durch sie lerne ich viele freundliche Mitmenschen und Zuwendung kennen. Ich glaube, es ist gut, dass wir sie
haben. Da verlernen wir nicht Mensch zu sein.


Frau Bergmann aus Burg Stargard zeigt starkes Engagement Foto: K. Köster SBV
Engagement macht uns stark!Zum 3. Mal führt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement seine Aktionswoche in der Zeit vom 14. – 23. September 2007 durch. Der ABiMV e.V. und seine Mitgliedsverbände beteiligen sich auch in diesem Jahr mit unterschiedlichen Veranstaltungen vor Ort an den bundesweiten Aktionen. Die Woche des bürgerschaftlichen Engagements 2007 möchte ich zum Anlass nehmen, den aktiven Mitgliedern unseres Verbandes die besten Grüße und den besten Dank auszusprechen. In Burg Stargard wurden gestern auf einer Festveranstaltung in der Begegnungsstätte des Stargarder Behindertenverbandes e.V. aktive Mitglieder und Ehrenamtler ausgezeichnet. Der Landesvorstand schließt sich den Glückwünschen an.
P. Braun, 19.09.07
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weitere Infos beim SBV e.V.


Frau Scheffler ( links ) und Frau Feistauer erhielten vom Landesvorsitzenden des PARITÄTISCHEN, Herrn Gollert, die Ehrennadel überreicht. Foto: P. Braun ABIMV
EhrennadelBereits am 22.06.2007 wurden auf der Mitgliederversammlung des PARITÄTISCHEN Wohlfahrtsverbandes Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. unsere langjährigen Mitglieder Frau Marion Scheffler mit der Silbernen und Frau Annegret Feistauer mit der Goldenen Ehrennadel des Landesverbandes geehrt.
Über viele Jahre "arbeiten" beide ehrenamtlich in unserem Verband mit und machen sich stark für ihren Verein vor Ort und für den Landesverband.
Herzlichen Glückwunsch für die Auszeichnung.
P. Braun
Urlaub ohne Barrieren in MVEine Auszeichnung für die barrierefreie Gestaltung erhielten auf der Veranstaltung zum Weltbehindertentag 2006 in Malchow folgende Einrichtungen:
- das „Müritzparadies“ Boeker Mühle
- das „Naturfreundehaus“ im Ostseebad Zinnowitz
- das „Motorschiff Ostseebad Rerik“
- das Restaurant „Schweizerhaus im Schlosspark“ in Ludwigslust
- die „Heinrich-Schliemann-Gedenkstätte“ in Neu Buckow
Das Signet „Barrierefreie Gestaltung“ sagt aus, dass dieses Objekt von allen Menschen zweckentsprechend genutzt werden kann, selbstverständlich auch von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen. Menschen mit Behinderungen sind hier willkommen und erhalten bei Bedarf Unterstützung.
• Datei:
5_Urkunden.pdf