

Bild:PB/ABiMV Wohnhaus mit WEAcenter an der Leibnitzstrasse
NEUWOBA eröffnet WEAcenter in der Leibnitzstraße Am 17. April war großer Andrang in der Neubrandenburger Oststadt. In der Leibnitzstrasse 1-7 sollte das „Wohnen mit Service“ mit der Einrichtung des ersten WEA -centers für wohnbegleitende Dienstleistungen eröffnet werden.
Viele Bürger/innen und Mieter waren zur Eröffnung gekommen, selbst Herr Schlotmann, der Minister für Bau, Verkehr und Landesentwicklung hat es sich nicht nehmen lassen, um an diesem Ereignis teilzunehmen. Auch ich war als Landesvorsitzender des ABiMV e.V. eingeladen und gekommen, um zu sehen, was sich hinter diesem Wohnprojekt an der Leibnitzstrasse verbirgt und hatte mit gemischten Gefühlen einen Blumenstrauß mitgebracht. Bei sonnigem Frühlingswetter war am Wohnhaus auch viel Schatten. Das WEA – center entpuppte sich schlicht als ein erweiterter Hausmeisterservice für die 199 Wohnungen am Standort, um den älter werdenden Genossenschaftsmitgliedern mehr Sicherheit und Service anbieten zu können. Barrierefrei waren die Wohnungen jedoch nicht, wie mir bei einem Rundgang versichert wurde. Dies sei nicht der Anspruch bei der Sanierung des Wohnprojektes gewesen! Trotzdem versuchte ich, an der Besichtigung der Wohnung mit meinem Rolli teil zu nehmen. Immerhin kam ich mit fremder Hilfe in eine vorbereitete Musterwohnung in die fünfte Etage. Die Fahrstühle halten jetzt in jeder Etage und bieten Platz für größere E- Rollstühle.
Tatsächlich hat sich nicht viel verändert. In einer 72 m² großen 3 Raum - Wohnung sind die Türschwellen entfernt worden und das Bad erhielt eine Duschkabine mit gefährlichem Einstieg. Dafür entschädigte der Ausblick aus der fünften Etage. Hier kann Mann / Frau gut leben, wenn er/sie bis ins hohe Alter fitt bleiben. Mit Handicaps wird es schwierig und gefährlich. Besonders der Hauszugang über Freitreppen ohne Handlauf, keine Markierung für Sehbehinderte, schwer öffnende Haustüren und weit verzweigte Rollstuhlwege. Im Winter wird es echt schwer, das Haus überhaupt verlassen zu können, da wird der Hausmeisterservice alleine mit der Schneeberäumung genug zu tun haben, um den Mietern den Weg frei zu halten.
Ich hätte nicht gedacht, dass sich die NEUWOBA noch immer so schwer tut, beim Rückbau von Barrieren im Wohnungsbestand.
Trotz des WEAcenters, ein Vorzeigeobjekt für andere Wohnungsunternehmen, sollte das modernisierte Haus wegen der noch vorhandenen vielfältigen Barrieren nicht sein, auch wenn dies der Minister Schlotmann vor seinem Rundgang enthusiastisch verkündete.
Nachbetrachtung: P. Braun, am 17.04.2010
GdW-Präsident - mehr barrierefreie Wohnungen bauen! Am Samstag, den 17. April organisierte der ABiD im MEVENTUM - Berlin von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr ein internationales Forum zum Thema: Wohnen, wie, wo, mit wem ich will!
Damit wollte der Verband zur Bewußtseinsbildung insbesondere von Wohnungunternehmen beitragen, denn zur praktischen Umsetzung des in der UN- Behindertenrechtskonvention Artikel 19 eingeforderten Rechts, allen Menschen eine unabhängige Lebensführung zu ermöglichen, benötigen wir in Deutschland einen Wohnungsmarkt, der mehr barrierfreie oder barrierearme Mietwohnungen anbietet.
Der Bundesverband der Deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) war durch seinen Präsidenten, Lutz Freitag, vertreten. In seinem Vortrag stellte Herr Freitag fest. "Der GdW setzt sich für mehr barrierefreie und barrierearme Wohnungen in seinem Bestand ein. Insgesamt sind allerdings in Deutschland nur etwa 1 % der Mietwohnungen barrierefrei. Menschen mit Behinderung, die in ihrer eigenen Wohnung selbstbestimmt leben, schaffen eine dreifache Win-Win-Situation. Einmal den Gewinn an Humanität für behinderte Menschen, weil sie selbstbestimmt in ihren eigenen 4 Wänden leben können. Aber auch den Gewinn für die Gesellschaft, weil das Wohnen in der eigenen Wohnung mit Assistenz wesentlich preiswerter ist als eine stationäre Unterbringung in Heimen. Zudem ist es auch eine Gewinnsituation für unsere Wohnungsunternehmen, da Menschen mit Behinderung zu unseren sozial verträglichen und zuverlässigen Kunden gehören".
admin.PB.
"Aufzug statt Auszug" hier:
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Zum Artikel von Frau Susanne Krumpholz im KOBINET


Bild: ABIMV / Frau Bernier am 09. April auf der Festveranstaltung des ABiMV in Schwerin Hotel Growne Plaza
Grußworte Antje Bernier - Barrierefreiheit beginnt im Kopf!Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Herr Braun,
ich bedanke mich herzlich für die Einladung zu dieser Festveranstaltung des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern und beglückwünsche Sie zu Ihrem 20jährigen Jubiläum.
Mein Name ist Antje Bernier, ich bin Architektin, Lehrbeauftragte an der Hochschule Wismar und freie Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen.
Im Organisationskomitee zum 1. Tag der Menschen mit Behinderungen am Sitz des Landtages Mecklenburg-Vorpommern leite ich den Arbeitskreis „Barrierefreiheit“.
Das Grußwort möchte ich gern nutzen, um meine Beziehung zum Allgemeinen
Behindertenverband M-V kurz über aktuelle Aktivitäten zur Ausbildung im Bereich Bauen für ALLE in unserem Land zu reflektieren.
Barrierefreiheit ist ein Querschnittsthema, das viele Fachbereiche betrifft und zahlreiche Schnittstellen erfordern für eine erfolgreiche und selbstverständliche Umsetzung interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Das barrierefreie Planen und Bauen ist nur ein kleiner Teil in diesem Spektrum.
Aber ob barrierefrei gebaut wird oder nicht, das spüren Sie und ich jeden Tag durch die Unausweichlichkeit von Architektur und Städtebau.
Antje Bernier, am 09.04.2010 in Schwerin
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Bild:ABIMV/PB In festlicher Ambiente Hotel Crowne Plaza
20 jähriges Vereinsjubiläum in SchwerinDer Landesverband hat mit Mitgliedern, Freunden und Gästen seinen 20. Vereinsgeburtstag heute am 9. April gefeiert. Es war mir eine große Freude fast 80 aktive Mitglieder im Hotel Crowne Plaza in Schwerin begrüßen zu können. Als Gäste hatten wir eingeladen die Landtagspräsidentin und die Fraktionschefs von CDU, SPD, FDP und Die LINKE. Gekommen waren Herr Holter und Herr Roolf. Vertreter der Administration, die Landesregierung, hatten wir ganz bewußt nicht eingeladen!
Besonders freute es mich, dass unsere Freunde und Mitstreiterinn: Frau Antje Bernier, Herr Dr. Ilja Seifert, ABiD - Vorsitzender und Herr Köster, Vorstand des Blinden- und Sehbehindertenvereins MV e.V. mit uns feierten.
Vor 20 Jahren haben in Mecklenburg und Vorpommern die Menschen ihre Geschicke in die eigenen Hände genommen. Menschen mit Behinderungen waren in der Bürgerbewegung aktiv, saßen an den Runden Tischen in Stadt und Land und haben den demokratischen Umbruch im Land aktiv mitgestaltet. Als Erste nutzten wir die Errungenschaft, uns frei in Vereinen zu organisieren. Viele unserer Mitgliedsverbände stehen deshalb ganz vorn in den neu eröffneten Vereinsregistern.
Die Selbstbestimmte Behindertenbewegung entstand in dieser Umbruchzeit.
Einige Vereine haben ihre Jubiläen schon festlich begangen, andere sind noch mitten in den Vorbereitungen.
Mit der Auflösung der DDR haben wir Rechtsstaatlichkeit und Bürgerbeteiligung und die Demokratie gestärkt, unter anderem, indem wir den Menschen ein Bewusstsein für ihre sozialen Rechte vermittelten und ihnen Mut machten diese einzufordern oder auch einzuklagen. Wir haben unsere Angelegenheiten selbst in die Hände genommen und damit unsere individuellen und kollektiven Ressourcen zu einer selbstbestimmten Lebensführung und Vereinsentwicklung genutzt. Entscheidend für unsere Fortschritte um gleichberechtigte Teilhabe sind die Menschen in den Vereinen, deshalb ist es mir eine große Freude heute hier auf unserer Festveranstaltung einige aktive Mitglieder für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement zu ehren.
P. Braun, 09.04.2010
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Bericht und Bilder auch beim SBV e.V.
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Bild: Siegert / Lebenshilfeverein e.V. Greifswald feiert seinen 20 Geburtstag
Ein Fest der Lebensfreude in Greifswald!Unser Mitglied, der Lebenshilfeverein e.V. Greifswald, feierte am 18. Februar, sein 20- jähriges Bestehen im "Haus der Begegnung", am Trelleborger Weg.
Der Kaffee duftete, Kerzen brannten und viele gute Worte wurden gesprochen. Alle Gratulanten waren sich einig, dass die fröhliche Atmosphäre ihnen Wohlgefühl vermittelte. Die Lebenshilfe für geistig behinderte Menschen und betroffene Familien Greifswald e.V. feierte ihren 20. Geburtstag. Und der Dezernent für den sozialen Bereich, Herr Dembski konnte sich sogar über ein Küsschen zu seiner Rose freuen. Diese erhielt er als Vertreter der Stadt, der die Betroffenen
und ihre Anliegen wahr nimmt. Lydia, die geküsst hatte, fasste ihre Gefühle zusammen:
„So viele Tränen kann man gar nicht weinen, wie hier Freude ist!“ Angestoßen wurde auf den Geburtstagsgruß von Herrn Skladny, Direktor der Martinschule: „ 20 Jahre Kampf und erfolgreicher Kampf ist eine Feier wert.“ Diese Schule für Menschen mit geistigem
Handikap ist eine Errungenschaft, die es vor der Wende nicht gab. Viel Beifall erhielten die Ausgezeichneten. Frau Dröse, Frau Hohmuth und Dr. Siegert wurden mit der silbernen Ehrennadel der Lebenshilfe für ihre zum Teil zwanzigjährige Mitarbeit im Vorstand durch die Vorsitzende des Landesverbandes der Lebenshilfe, Frau Lüdtke, geehrt. Frau Kunze, Frau
Krüger und Frau Röbke wurden ebenfalls gewürdigt. Sie alle sind nicht nur ehrenamtlich tätig, sondern auch Eltern von Kindern mit Handikap,die sie zu guten Menschen erzogen haben, die auch vielen sinnvollen Tätigkeiten nachgehen, wie die kleine Ausstellung zeigte.
Für die nächsten 20 Jahre wünschen sich die Mitglieder des Vereins, dass viele weitere Eltern zu ihnen stoßen und sich zur Absicherung der Arbeit zahlreiche Sponsoren finden.
Christiane Baller, Vorsitzende, 22.02.10
Mit neuem Mut - ins Neue JahrDas Jahr 2010 ist von der EU zum „Europäischen Jahr gegen Armut und soziale Ausgrenzung“ erklärt worden. Die Bundesregierung reagiert darauf mit einem Nationalen Strategieplan und fordert die Länder, Organisationen und Behindertenverbände auf, sich mit unterschiedlichen Aktionen daran zu beteiligen.
In unserer Gesellschaft treffen trotz ( oder auch wegen ) unterschiedlicher Reformen in den sozialen Sicherungssystemen, die existenziellen Risiken wie Krankheit, Unfall, Behinderung, Arbeitslosigkeit, Erwerbsminderung, Pflegebedürftigkeit und Alter die Menschen mit Handicaps und deren Angehörige besonders hart. Sie leiden damit häufig unter Armut und Ausgrenzung und müssen sich in besonders schwierigen Lebenslagen zu Recht finden!
Das nationale Motto für das EJ 2010 in Deutschland lautet: „Mit neuem Mut!“
ohne Kommentar admin.P.B. 31.12.09
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http:://www.ej2010.de
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2009__10__19__beschluss__eu.pdf


Bild:ABiMV/AS/ Da Herr Prof. Felix Welti, am 3. Dezember, dem Weltbehindertentag verhindert war, überbrachten Herr Braun (re.) und Herr Schad (li. im Bild) die Ehrenurkunde am 8.12. persönlich!
Herzlichen Glückwunsch Herr Prof. WeltiAuf der Festveranstaltung des Landesverbandes, am 3. Dezember wurden in diesem Jahr fünf Menschen gewürdigt, die sich aufopferungsvoll für die Belange von Menschen mit Behinderungen einsetzen, nach Kräften unsere Verbandsarbeit unterstützen sowie am Aufbau einer humanistischen Gesellschaft mitwirken. Herr Prof. Welti war unter den Ausgezeichneten. Anlässlich des Internationalen Tages der Behinderten Menschen 2009 erhielt er deshalb eine Ehrenurkunde des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V..
An der Hochschule Neubrandenburg ist Prof. Welti zum Beauftragten für Behindertenfragen berufen worden. In einer Arbeitsgruppe bringen wir uns gemeinsam ein, damit auch junge Menschen mit Handicaps einmal uneingeschränkt an der Hochschule studieren können. Unsere Zusammenarbeit ist von gegenseitiger Achtung und von Verständnis getragen. Besonders das Recht der Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen und die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen sind Themen, mit denen Herr Prof. Welti sich besonders intensiv beschäftigt. In unserem Kampf für mehr Autonomie und Inklusion ist Herr Prof. Welti für uns eine große Rückenstärkung!
admin.PB.11.12.09


Bild:ABiMV/PB Weltbehindertentag 2009 in Neubrandenburg
Gesetzesänderung gefordert!Neubrandenburg (as). Der alte Kampfspruch Man ist nicht behindert, man wird behindert gelte immer noch. Das sagte gestern der Landesvorsitzende des Allgemeinen Behindertenverbandes MV, Peter Braun, anlässlich einer Feier zum Weltbehindertentag in Neubrandenburg. Er zeigte sich in seiner Ansprache zufrieden damit, dass in diesem Jahr Bundestag, Bundesrat und vor einer Woche auch das Europäische Parlament die UN-Konvention über die Rechte für Menschen von Behinderten unterzeichnet hätten. Das reiche aber nicht.
Lesen Sie weiter im Nordkurier vom 4.12.09
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Bild: ABiMV/AS In Neubrandenburg landesweite Festveranstaltung, die Tollense - Stichlinge sticheln!
ABiMV - fordert Umsetzung der UN-Behindertenrechts - Konvention in MVHeute, am 3. Dezember, hat der Landesverband Mitglieder, Freunde, Angehörige und Gäste zur Festveranstaltung nach Neubrandenburg eingeladen. Unter den Gästen war Frau Springstein, die Behindertenbeauftragte der Stadt Neubrandenburg und Mitglieder aus den Mitgliedsverbänden, Neubrandenburg, Müritz, Ueckermünde und Burg Stargard.
Der diesjährige Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen steht ganz im Zeichen der UN-Behindertenrechtskonvention. Das Jahr 2009 war für die Behindertenbewegung von großer Bedeutung, denn das Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen sowie das Fakultativprotokoll vom 13. Dezember 2006, wurde endlich auch im Deutschen Bundestag und im Bundesrat bestätigt.
Damit gilt die Konvention ab 26. März d.J. als rechtsverbindliches Dokument im Bund und in den Bundesländern. Nun liegt es bei unserer Landesregierung und dem Landesparlament, der Konvention Rechtskraft und damit Glaubwürdigkeit und Wirksamkeit in Mecklenburg-Vorpommern zu verleihen. Menschenwürde als unveräußerliches Menschenrecht darf nicht von der Gesellschaft nach „Ermessen“ oder „Belieben“ zuerkannt, verweigert oder wieder aberkannt oder gar unter Kostenvorbehalt gestellt werden, wie es häufig von den Sozialämtern oder anderen Behörden praktiziert wird. Obwohl gemäß SGB IX § 9 Abs. 1 behinderte Menschen ein Wunsch- und Wahlrecht haben, wo und wie die Leistungen zur Teilhabe erbracht werden sollen, hebeln trotzdem Kostenträger mit Verweis auf den Mehrkostenvorbehalt im § 13 Abs. 1 Satz 3 SGB XII dieses Selbstbestimmungsrecht immer wieder aus. Im Artikel 19 der UN-Konvention wird ein Rechtsanspruch auf unabhängige Lebensführung eingefordert!
Obwohl das Land MV als eines der letzten Bundesländer 2006 ein Landesbehindertengleich-stellungsgesetz in Kraft gesetzt hat, fordert der ABiMV e.V. als erste vertrauensbildende Maßnahme eine zügige Novellierung dieses Landesgesetzes, um es den Intentionen der UN-Behindertenkonvention anzupassen. Außerdem fordern wir mehr finanzielle Unterstützung und Mitspracherechte für die Behindertenverbände und Behindertenbeiräte. Ein/e Landesbehindertenbeauftragte/r sollte berufen werden und in den zukünftigen „Großkreisen“ müssen Behindertenbeauftragte in der Verwaltung eingestellt werden, damit wir die vielen Denkblockaden beseitigen und in der Umsetzung der UN-Konvention tatsächlich voran kommen können. Anläßlich des "Weltbehindertentages" zeichnete der Landesvorsitzende 5 Mitglieder und Mitstreiter/innen mit einer Ehrenurkunde aus.
eingstellt admin.PB am 3.12.09
Lesen Sie weiter im Grußwort:
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Grussworte_zum_Weltbehindertentag_2009.pdf


Bild:ABIMV/PB Am Bahnhof Heringsdorf Fototermin mit Offiziellen und Gästen vor dem Haupteingang (links im Bild) Herr Boße, Geschäftsführer der UBB, daneben Herr Neumann
Allianz pro Schiene verleiht Sonderpreis Am 14.11.2009 erhielt die UBB einen Sonderpreis der „Allianz pro Schiene“!
Herr Neuman, Vorstandsmitglied Pro Bahn e.V. und Mitglied in der Allianz, nahm die Preisverleihung am Geschäftssitz der Usedomer Bäderbahn GmbH in Heringsdorf vor.
Erstmals gibt es in diesem Jahr einen Sonderpreis für die Gestaltung kleinerer Bahnhöfe und Haltestellen.
Als Landesvorsitzender des ABiMV e.V. war ich zum Festakt nach Heringsdorf eingeladen.
Die Freude währte jedoch nicht lange!
Über 50 Millionen Euro sind seit 1995 in den Ausbau der Bahn und der Bahnhöfe der Usedomer Bäderbahn gesteckt worden, darunter auch erhebliche Steuermittel. Es ist unbestritten Beachtliches entstanden. Marode Schienen und Fahrzeuge wurden komplett erneuert und die Bahnhöfe erstrahlen wieder im alten Glanz.
Die Fahrgastzahlen steigen ständig an und es gibt neue Pläne, die Schienenwege weiter auszubauen!
Aber eine Barrierefreie Bahn ist trotzdem nicht entstanden!
Die neuen Triebwagen sind höher als die Bahnsteigkante, Mindestanforderungen für Sinnesbehinderte Fehlanzeige, der Hauptein- und Ausgang für Rollstuhlfahrer am Bahnhof Heringsdorf ist nicht berollbar, die öffentlichen Toiletten nur über zwei Stufen erreichbar und lediglich ein einziger Behindertenparkplatz wurde ausgeschildert.
Wieder eine Chance verpasst, mit gutem Beispiel voran zu gehen und Mobilität ganzheitlich zu denken und als „Design for all“ zu begreifen.
Es bleibt noch viel an Überzeugungsarbeit und die Forderung, dass wenigstens die Fördermittelgeber, hier das Ministerium für Verkehr- Bau und Landesentwicklung, vertreten durch Herrn Schelling, nicht weiter den Ausbau von Barrieren mit Millionen von Steuermitteln im Land fördern!
Schöne Bahnhöfe und Verkehrsanlagen sind wunderbar, sie müssen aber für alle nutzbar sein!
Der Abbau von Barrieren ist kein Akt der Großzügigkeit gegenüber einer Minderheit, sondern vielmehr ein Beitrag zur allgemeinen Steigerung der Lebensqualität und des Lebensstandards.
Dies sollte die Jury zukünftig berücksichtigen!
angemerkt. P. Braun, am 14.11.09
• Link:
weitere Informationen hier: Allianz pro Schiene