Aktuelles aus der Verbandsarbeit

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Bild: ABiMV Erika und Wolfgang Dittner mit Frau Merkel auf dem Sommerfest

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zum Vergrößern bitte hier klickenBild: ABiMV Erika und Wolfgang Dittner mit Frau Merkel auf dem Sommerfest

Beim Sommerfest des Bundespräsidenten 2011
Ich dachte, mich trifft der Schlag. Mit der Post kam ein Brief, der Bundespräsident  und
Frau Bettina Wulf baten zum Sommerfest in den Park von Schloss Bellevue am Freitag, dem 01. Juli 2011 um 19.00 Uhr. In die Freude mischte sich etwas Skepsis, ob nicht etwa
eine Ausladung kommt, falls nicht genug Platz vorhanden ist. Wolfgang fragte ich, ob er
mich begleitet und seine Antwort lautete: „Na klar, so etwas geschieht nur einmal im Le-
ben“. Als die persönlichen Eintrittskarten eintrafen, freuten wir uns beide. .........

......Die Kosten für das Sommerfest wurden von Sponsoren getragen. Der Bundespräsident
wollte dafür keine staatlichen Mittel ausgeben.
Es war ein außergewöhnliches und  schönes Erlebnis in Berlin. Ich empfinde die Ein-ladung als Wertschätzung der gemeinsamen Arbeit im und für den Verband.
Erika Dittner, 11.07.2011
• Datei: Sommerfest_des_Bundepraesidenten_2011.pdf

Eugenik und Enhancement - Tagung in Neubrandenburg
Die Erinnerungs-, Bildungs- und Begegnungsstätte Alt Rehse führt in Kooperation mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. und der Hochschule Neubrandenburg von Donnerstag, den 26. Mai bis Samstag, den 28. Mai 2011 eine Tagung mit dem Thema: "Eugenik und Enhancement. Chronische Erkrankungen und Behinderungen als Herausforderung für die Medizin" durch, die den Auftakt einer Tagungsreihe zu Themen der Medizin- und Bioethik vor dem Hintergrund der Geschichte darstellt, die wir in Zukunft alle 2 Jahre durchführen wollen.
Im internationalen bioethischen Diskurs wird die Verbesserung der genetischen Voraussetzung des Menschen bereits offen diskutiert. Diesen und anderen Fragen wollen wir uns mit einem Blick in die Geschichte auf der Tagung stellen.
Wir möchten alle Interessenten herzlich einladen, mit uns zu diskutieren.
Dr. Rainer Stommer, Bearbeitungsstand 2. März 2011
Das ausführliche Programm nach dem aktuellen Planungsstand und die organisatorischen Hinweise finden Sie in der beigefügten pdf-Datei.



• Datei: Tagungsankuendigung_110228.pdf

Bild:ABiMV/PB

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zum Vergrößern bitte hier klickenBild:ABiMV/PB

Städtetest in Schwerin
FSJ vom Internationalen Jugendring und Mitglieder des Behindertenverbandes Schwerin e.V. testeten am 4. Mai in mehreren Gruppen die Landeshauptstadt Schwerin auf Barrierefreiheit. Licht und Schatten lagen dabei dicht bei einander, denn im Rollstuhl kamen wir nicht überall rein.
Im Niederländischen Hof schaffte der Hausmeister eine selbst gebaute Rampe heran, aber mit E-Rolli trauten wir uns nicht hoch.
Das erste Resümee, es bleibt noch viel zu tun bis zu einer barrierefreien Stadt Schwerin.
Text und Foto: admin. P. Braun, 08.05.11  

Aktionen zum Europäischen Protesttag 2011
Inklusion beginnt im Kopf. Unter diesem Motto startet der diesjährige Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Im Aktionszeitraum vom 30. April bis zum 15. Mai machen unsere Orts- und Kreisverbände mit verschiedenen Aktionen vor Ort auf den Protesttag, dem 5. Mai 2011 aufmerksam. Wir fordern Inklusion und gleichberechtigte Teilhabe insbesondere in den Bereichen Arbeit, Bildung, Barrierefreiheit, selbstbestimmtes Wohnen und persönliche Assistenz ein!

Am 3. Mai in Röbel - Städtetest auf Barrierefreiheit - Treff 10.15 Uhr am Hafen

Am 3. Mai in Neubrandenburg (Hochschule), ab 15.00 Uhr ein Forum mit dem Thema:
Inklusion im Bereich der  Bildung - Chancen und Hindernisse!?

Am 4. Mai in Neubrandenburg (Begegnungsstätte am Blumenborn 23)  findet ab 14.00 Uhr ein sozialpolitisches Forum zum Thema: Kampf gegen Ausgrenzung  von alten und bedürftigen Menschen durch den zunehmenden Sozialabbau - Probleme der Altersarmut.

Am 4. Mai findet im HÖRBIKO Neubrandenburg ab 16.00 Uhr ein öffentliches Forum für alle Interessierten mit den Landratskandidaten der Mecklenburgischen Seenplatte statt.
Wie soll die soziale Arbeit im Großkreis weitergehen?

Am 5. Mai findet ab 9.45 Uhr bis 11.45 Uhr im Rathausfoyer der Hansestadt Rostock ein Diskussionsforum mit dem Thema statt: VERGISS MICH NICHT! Was ist eigent- lich "inklusive" Politik?
ab 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr gibt es einen Markt der Möglichkeiten und um 12.00Uhr eine Demonstration (Treffpunkt: Bühne am Markt)  

Am 5. Mai in Neubrandenburg (Begegnungsstätte Am Blumenborn 23) findet ab 14.00 Uhr ein Forum mit dem Thema: Barrirefreies Neubrandenburg, statt!?

Am 5. Mai in Schwerin, ab 10.00 Uhr Aktionstag in Schwerin. Treff in der Begegnungsstätte des Behindertenverbandes Schwerin e.V..

Am 10. Mai ab 11.00 Uhr nehmen Mitglieder unseres Verbandes an der Demo in Berlin teil.
Rettungsschirme für ALLE!

Am 12. Mai ab 10.00 Uhr Städtetest in Burg Stargard (Treffpunkt Begegnungsstätte am Walkmüllerweg 4a) am Nachmittag ab 14.00 Uhr Plakettenverleihung: "Barrierefrei für ALLE"  

Am 13. Mai ab 10.00 Uhr findet in Neubrandenburg (in der Begegnungsstätte, Am Blumenborn 23) der 1. Tag der Budgetnehmer/innen in MV statt:
Thema Inklusion (das Budget) beginnt im Kopf!
Anmeldungen und Nachfragen in unserer Kontakt- und Beratungsstelle unter 0395 3698655
admin.P.B. Bearbeitungsstand, 22.04.2011

Bild:ABiMV/P.B. Herr Frahm hält den Rechenschaftsbericht des Vorstandes vor den Mitgliedern

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zum Vergrößern bitte hier klickenBild:ABiMV/P.B. Herr Frahm hält den Rechenschaftsbericht des Vorstandes vor den Mitgliedern

Vorstand in Rostock gewählt!
Auf der Mitgliederversammlung beim Behindertenverband Rostock e.V. fanden gestern, am 12. April eine satzungsgemäße Neuwahl des Vorstandes statt.
50 stimmberechtigte Mitglieder nahmen die Berichte des Vorstandes zur Kenntnis und bestätigten diese mit großer Mehrheit.
Nunmehr besteht der Vorstand aus 7 Mitgliedern. Der komplette Vorstand wurde wieder gewählt. Herr Herman Frahm bleibt weiterhin Vorsitzender des Vereins.
Trotz der vielen Probleme haben sich alle der Wiederwahl gestellt. Das ist  schon bemerkenswert zumal die Wahlperiode über 4 Jahre geht.
Ich überbrachte unsere besten Grüße und wünschte viel Gesundheit und Kraft für eine starke Interessenvertretung in der Hansestadt Rostock und im Land.
admin.P.B. am 13.04.11

Bild:privat/PB Barrierefreies Wohnhaus mit 17 WE in Burg Stargard am Walkmüllerweg 4

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zum Vergrößern bitte hier klickenBild:privat/PB Barrierefreies Wohnhaus mit 17 WE in Burg Stargard am Walkmüllerweg 4

Broschüre - Wohnen ohne Barrieren - in MV erschienen!
Eine neue Broschüre des Bauministeriums informiert unter dem Titel "Wohnen ohne Barrieren" über barrierefreies Wohnen und Bauen. "Immer mehr Menschen werden immer älter. Darüber freuen wir uns. Es ist aber zugleich eine zentrale Herausforderung für die Wohnraumpolitik", sagte Bauminister Volker Schlotmann heute in Schwerin. "Denn die gesellschaftliche Entwicklung muss mit baulichen Veränderungen einhergehen."
Der Minister betonte: "Bauen ohne Barrieren kommt nicht nur älteren Menschen oder Menschen mit Behinderungen zu Gute, sondern auch Familien mit Kleinkindern. Das wurde erst kürzlich bei einem von mir organisierten Werkstattgespräch (am 11.11.2010 in Stralsund) zum Thema Barrierefreiheit deutlich."

Die neue Broschüre informiert über rechtliche Rahmenbedingungen, Grundvoraussetzungen sowie Gestaltungsmöglichkeiten für barrierefreies bzw. barrierearmes Bauen und Wohnen. Zudem enthält die Broschüre Wohnbeispiele aus dem ganzen Land, die zeigen, wie man ohne Barrieren selbstbestimmt wohnen kann.
Auch ein Serviceteil mit Fördermöglichkeiten von Land und Bund sowie wichtigen Ansprechpartnern und Kontaktadressen ist in der Broschüre enthalten.

Die neue Broschüre wendet sich sowohl an ältere Menschen als auch an Familien und an Menschen mit Behinderungen jeden Alters, die sich über barrierefreies Wohnen und Bauen informieren wollen und praktische Anregungen dafür suchen. Sie richtet sich aber auch an Vermieter, die sich eine stabile, generationenübergreifende Mieterschaft wünschen.
Quelle: Presseerklärung Ministerium für Bau, Verkehr und Landesplanung MV
admin.PB eingestellt 06.01.11

• Link: Hier können Sie die Broschüre bestellen und ansehen

Bild: ABiMV/HR Übergabe der kalender in der Müritz-Schule Sietow

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zum Vergrößern bitte hier klickenBild: ABiMV/HR Übergabe der kalender in der Müritz-Schule Sietow

Kalender an Kinder übergeben
Am 08.12.2010 fuhren Günther Bischoff, Jugendbeauftragter des ABiMV und Hanni Rossek, Vorsitzende des Regionalverbandes Müritz, zur Müritz-Schule nach Sietow und zur Förderschule nach Röbel. Schüler/innen hatten sich mit Zeichnungen am Kalenderprojekt 2011 beteiligt.
Im Rahmen einer Weihnachtsveranstaltung in der Müritz-Schule wurden den Schülern "ihre" Kalender überreicht.
In Röbel erhielten die Schüler die Kalender während der großen Pause.
Michelle Mayer freute sich und staunte über den fertigen Kalender.
Günther Bischoff äußerte den Wunsch, daß sich die Schüler auch im nächsten Jahr wieder an der geplanten Kalender-Aktion beteiligen werden.
Die Direktorin der Förderschule Röbel bedankte sich und forderte die Schüler auf,dem Beispiel der beteiligten Kinder zu folgen und mit viel Kreativität  an weiteren geplanten Aktionen mitzuwirken, zumal das Ergebnis (der Kalender)sehr gut gelungen ist.
Beide Schulleiter bedankten sich bei Günther Bischoff und Hanni Rossek für die Möglichkeit der Teilnahme an diesem Projekt und der Übergabe der Kalender an die beteiligten Kinder und die Schulen.
Die Original-Zeichnungen werden in den Schulen ausgehängt. Ich werde zum 05.05.im nächsten Jahr die Foto`s der Bilder bei uns ausstellen.
Die Nachfrage nach diesen Kalender ist bei uns auch groß. Auch die Broschüren möchten viele haben.
Bericht: Hanni Rossek, 09.12.10
Am 08. November war ist so weit. Mit dem Behindertenfahrdienst des Neubrandenburger Verbandes sind ich und meine Assistentin in die Richtung Waren gefahren. In unserem Gepäck hatten wir den frisch gedruckten Kalender dabei. Die Schüler aus der Förderschule in Sietow und Röbel haben für den Kalender die Bilder gemalt. Gleich in Waren sind wir in die  Begegnungsstätte des Regionalverbandes „Müritz“ gefahren um dort die Vorsitzende, Hanni Rossek abzuholen. Gemeinsam ging es erst nach Sietow und danach nach Röbel. In beiden Schulen wurden wir mit offenen Armen empfangen. Die Schüler und Lehrer waren alle sehr stolz, dass sie ihre Arbeiten in unserem Kalender wieder finden konnten. Der Moment der Übergabe war ein schöner Augenblick und ich konnte sehen, das die Arbeit, die wir machen gut ist und wir darauf aufbauen können und müssen.
Günther Bischof, 09.12.10

Bild:ABiMV/KK Der Landesvorsitzende zeichnet aktive Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagemet aus

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zum Vergrößern bitte hier klickenBild:ABiMV/KK Der Landesvorsitzende zeichnet aktive Mitglieder für ihr ehrenamtliches Engagemet aus

Weltbehindertentag 2010 - fand großen Anklang
Unter dem Motto: Inklusion - Dabei sein  von Anfang an! fand heute die landesweite Festveranstaltung des ABiMV im Albert-Einstein-Gymnasium Neubrandenburg statt.
Über 100 Mitglieder und Gäste waren trotz des Winterwetters gekommen, um unseren Ehrentag festlich zu begehen. Der Landesvorsitzende bedankte sich bei allen Mitstreiterinnen und Mitstreitern und zeichnete aktive Mitglieder aus.

"In diesem Jahr feierten unser Landesverband und viele Mitgliedsvereine ihre 20-jährigen Vereinsjubiläen. Mit vielen Ideen und mit viel Lebensfreunde gestalteten sie die Feierlichkeiten aus. Die kommunale Einbindung und Ausstrahlung unserer Verbände auf den Lebensort sowie auf die gemeindliche Entwicklung war überall zu spüren.
Dies können Sie beim Durchblättern unserer Broschüre selbst sehen, die ich heute druckfrisch in den Händen halte und Ihnen auch als Dankeschön mitgebe.  
Wir haben viel zum Bewusstseinswandel in der Gesellschaft beigetragen, so hat erst vor drei Tagen die Stadtfraktion SPD - B 90/Die Grünen einen Antrag vorgelegt, in der die „Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderungen und ein – Aktionsplan für die Landeshauptstadt Schwerin“ gefordert werden. Dieser Antrag wird in der nächsten Sitzung der Schweriner Stadtvertretung, am 13.12. beraten. Ich hoffe, dass sich Mehrheiten in der Stadtvertreterversammlung finden und weitere Kommunen und das Landesparlament Denk-Anstöße bekommen und dem Beispiel folgen werden.
Bleiben Sie stark und wachsam und suchen wir uns Verbündete, damit unsere Teilhabe am bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Leben auf der Grundlage der Chancengleichheit und der Menschenrechte in dem Kommunen und im Land MV endlich abgesichert wird."
Allen Beteiligten die zum Gelingen der Festveranstaltung beigetragen haben und dem Direktorium des Albert Einstein Gymnasium Neubrandenburg sowie den vielen Künstlerinnen und Künstlern und Helferinnen und Helfer meinen herzlichen Dank.  
Peter Braun, Landesvorsitzender, am Weltbehindertentag, dem 3. Dez. 2010
Hier finden Sie weitere Informationen:
• Datei: Grussworte_zum_Weltbehindertentag_10.pdf

Bild:ABiMV/HR Mitglieder und Gäste diskutieren in Sembzin

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Geld kommt bei Selbsthilfeverbänden nicht an!
Sembzin, am 20.11.10 Bericht: P. Braun
Der Landesvorstand hatte seine Mitglieder zum Verbandsrat nach Sembzin eingeladen. Nach den Berichten des Landesvorstandes aus seiner Verbandsarbeit und über die Interessenvertretung im Land und in den Kommunen in den letzten 8 Monaten, gab es Berichte der Mitglieder aus der Vereinsarbeit vor Ort und es wurde aufgezeigt, welche vielfältigen Aktivitäten im Hinblick auf die UN- Behindertenrechtskonvention laufen.  
Da im § 10 LBGG M-V „Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen“ das Land die Verbände von Menschen mit Behinderungen und die Selbsthilfeorganisationen ausdrücklich anerkennt und insbesondere darauf hinwirken wolle, dass die Rolle der Selbsthilfeorganisationen ausgebaut und gefestigt wird, haben wir nach 4 Jahren LBGG
in M-V darüber diskutiert, wie dieses Gesetzesziel sinnvoll umgesetzt werden kann und welche Erfahrungen wir gemacht haben.
Am Nachmittag setzten wir die Diskussion mit unseren Gästen fort. Gekommen waren Frau Irene Müller, MdL, Linke, Herr Rudolf Borchert, MdL, SPD, Herr Günter Rühs, MdL, CDU und Stadtpräsident Neubrandenburg sowie Herr Hartmut Renken, Abteilungsleiter des Sozialministeriums MV.
Herr Renken gab zu bedenken, dass das Land die Wohlfahrtsarbeit mit rund 3,5 Mill € im Jahr 2010 und 2011 fördert.
Unser Mitglied, Frau Baller, bemängelte: Die Situation vor Ort in den Verbänden gestalte sich immer schwieriger, weil in der Finanzkrise in den Kommunen zuerst soziale Leistungen und die Vereinsarbeit dem Rotstift zum Opfer fallen. Die Landeshilfen kommen dagegen bei vielen Vereinen nicht an, zumal, wenn sie nicht Mitglied eines Wohlfahrtsverbandes sind.
Ambulant vor stationär bleibt unter diesen Bedingungen immer noch ein Fremdwort.
Die Verpflichtung der kommunalen Behörden nach Recht und Gesetz zu handeln und zu entscheiden ist wenig ausgeprägt. Dies führt zur täglichen Diskriminierung von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Lage hat sich mit dem LBGG M-V nicht verbessert, die Einschätzung im vorliegenden Diskussionspapier trifft immer noch zu.


• Datei: Diskussionspapier_fuer_den_Verbandsrat_des_ABiMV_e.pdf

Bild:ABiMV/PB Blick auf das Podium. Herr Christoph Meyn, Architekt bei seinem Vortrag
zum Vergrößern bitte hier klickenBild:ABiMV/PB Blick auf das Podium. Herr Christoph Meyn, Architekt bei seinem Vortrag "Im Spannungsfeld von Anforderungen und Kostendruck"

Werkstattgespräch in der FH Stralsund
Das Ministerium für Verkehr, Bau und Landesentwicklung hatte zu seinem
3. Werkstattgespräch, diesmal am 11.11.10 nach Stralsund in die Fachhochschule eingeladen.
Gekommen waren der Minister, Herr Volker Schlotmann, Vertreter aus Behindertenverbänden, Architekten und Ingenieure, Wohnungsunternehmen, Kommunen, Sanierungsträger, 2 Landtagsabgeordnete und Mitglieder des Integrationsförderrates. Unter dem Arbeitstitel: Barrieren erkennen-Rechtzeitig planen-Barrierefrei bauen-Barrierefrei leben entwickelte sich nach den Impulsreferaten eine angeregte Diskussion und Gedankenaustausch. Aus der Sicht der Planer und Architekten sowie der Verbände gibt es Handlungsbedarf in der Zusammenarbeit und in der Kompetenzentwicklung. Die hohen Anforderungen, die an heutige Baumaßnahmen gestellt werden sind sehr komplex und sind selbst für Fachleute eine große Herausforderung. Deshalb regte Frau Bernier, Architektin und Lehrbeauftragte an der FH Wismar, an, die Verbände behinderter Menschen im Beteiligungsverfahren besser als bisher zu unterstützen, weil das Ehrenamt nicht alles leisten kann. Ich denke jeder konnte Anregungen mit nach Hause nehmen und ist sensibilisiert in der praktischen Arbeit das Thema nicht aus den Augen zu verlieren und natürlich auch im Hinblick auf die Umsetzungsstrategie der UN-Behindertenrechtskonvention einen Beitrag in MV zu leisten. Jedenfalls waren sich wohl alle einig, dass wir gemeinsam an einer Gesellschaft für ALLE bauen wollen. Herr Peter Boie, Geschäftsführer der Stadterneuerungs-gesellschaft Stralsund mbH, brachte es nach seinen Darlegungen zur Stadtsanierung in Stralsund auf den Punkt.
Er sehe sich in der Pflicht, jeden Tag, um die beste Lösung zu ringen.    
Welche Probleme es im ganz alltäglichen Leben gibt hat sich im Hörsaal gezeigt. Ich kam mit dem Rollstuhl nicht bis zum Podium, um mein Referat (Barrierefreiheit aus Sicht des ABiMV) zu halten. Trotzdem mit Hilfe der vorhandenen Technik, war es auch von oben aus der Studentenperspektive kein Problem. Besonders hat mich beeindruckt, dass ich ohne fremde Hilfe bis in den Hörsaal rollen konnte, selbst einen Treppenlift durfte ich alleine bedienen. Herr Prof. Dr.-Ing. Joachim Venghaus, Rektor der FH, stellte uns eine junge Innovative und humanistisch geprägte Fachhoschule vor, in der schon heute Studenten mit Mobilitätseinschränkungen ganz gut Maschinenbau und Informatik studieren können.    
Bericht Braun. am 11.11.10  

• Link: Link zur FH Stralsund

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