Sehr geehrte (Internet-)BesucherInnen und liebe Mitglieder,
der Landesverband und seine Mitglieder wünschen sich im Jahr 2011 viele gemeinsame Aktionen und viele neue MitstreiterInnen für mehr Demokratie und Selbstbestimmung. Wir fordern eine zügige Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention und die Erarbeitung eines Landesaktionsplanes.
Damit haben wir in den nächsten Jahren die Chance, die potentiale einer inklusiven Gesellschaft zu entwickeln und unser Bundesland zu modernisieren.
Der landesweite Verband und seine Mitstreiter/innen freuen sich schon heute auf vielfältige Begegnungen und auf neue Kontakte.
Der Landesverband ist ein freiwilliger Zusammenschluss von chronisch Kranken und behinderten Menschen und ihren Angehörigen, die durch gegenseitige Hilfe und Unterstützung die Folgen einer in der Regel chronischen Erkrankung und/oder einer Behinderung meistern wollen. Ziel und Zweck des Landesverbandes ist es, auf eine optimale Integration Betroffener hinzuwirken und durch eine gesundheitsbezogene Selbsthilfearbeit, die Prävention und die Selbsthilfe des Einzelnen und von Gruppen und Mitgliedsverbänden zu stärken. Er sieht seine Hauptaufgabe darin, Menschen unabhängig von Art und Schwere ihrer chronischen Erkrankungen und/oder ihrer Behinderungen sowie deren Angehörige, Freunde und all denen, die mit ihnen arbeiten und leben, ein weitestgehend selbstbestimmtes, aktives und würdiges Leben zu ermöglichen. Dafür setzen wir uns auch im Jahr 2011 ein.
P. Braun, 10.01.2011
Beratungsstellen nicht wegsparen!Unsere Orts- und Kreisverbände organisieren ihre Interessenvertretung mit großem Engagement. Die Vereine sind juristisch selbständig und organisieren sich regional.
Die Vorstände arbeiten ehrenamtlich! Die meisten Vereine bieten ehrenamtliche Beratungsdienste an und geben ihre Erfahrungen in Selbsthilfegruppen weiter.
Die Leistungsfähigkeit und die personellen sowie finanziellen Ressourcen sind von Verein zu Verein recht unterschiedlich.
Da wir zumeist nicht die Hilfe und Unterstützung erhalten, die wir benötigen und die öffentliche Hand immer mehr sogenannte freiwillige Aufgaben wegspart, sind wir wegen fehlender Eigenmittel auf Mitgliedsbeiträge und Spenden angewiesen.
Die Befürchtungen haben sich leider bestätigt, zwei Jahre LBGG M-V haben noch keine praktischen Verbesserungen für Menschen mit Behinderungen im Land gebracht. Obwohl im § 10 LBGG M-V „Interessenvertretung für Menschen mit Behinderungen“ das Land die Verbände von Menschen mit Behinderungen und die Selbsthilfeorganisationen ausdrücklich anerkennt und insbesondere darauf hinwirken wolle, dass die Rolle der Selbsthilfeorganisationen ausgebaut und gefestigt wird, ist die Finanzierung des ABiMV nach wie vor nicht gesichert, ja im Gegenteil wird sie sich sogar im Jahr 2008 nach den Plänen der Landesregierung weiter verschlechtern und unsere ehrenamtlichen Beratungsstellen werden dem Rotstift zum Opfer fallen.
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