Landesverband

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Bild: ABiMV-KD- Frau Paradies (hinten rechts im Bild) berichtete über die Arbeit des Integrationsfachdienstes
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Verbandsrat fordert mehr Unterstützung ein!
Unter großer Beteiligung von 33 Mitgliedern aus 10 Orts- und Kreisverbänden haben wir unseren Verbandsrat am 5. April in Sembzin durchgeführt.

Der Landesverbandsrat forderte mehr Aktivitäten der Landesregierungen und der Landkreise bei der Schaffung gleicher Lebensverhältnisse.
Es ist nicht hinnehmbar, dass auch fünf Jahre nach Inkrafttreten der UN-BRK in Mecklenburg-Vorpommern Menschen mit Behinderungen nach wie vor als Personengruppe massiv in der Gesellschaft diskriminiert werden.

Den Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderungen, die ja eigentlich bei der Umsetzung der Behindertenrechtskonvention aktiv mitwirken sollten, werden Mittel und Ressourcen vorenthalten. So haben wir zwar laut Konvention mehr Rechte, aber wahrnehmen oder gar durchsetzen können wir sie nicht!

Die Mitglieder setzen sich für den Erhalt der Reginalberatungsstelle ein und haben beschlossen (Antrag D02) von der diesjährigen landesweiten Listensammlung 20 % an den Landesverband abzuführen. Dem Antrag auf Mitgliedschaft des Humanitas-Müritz e.V. wurde stattgegeben. Damit sind nunmehr 14 juristisch selbständige Orts- und Kreisverbände im Landesverband organisiert.  

Der Verbandsrat fordert die Landesregierung, die Landkreise und die Gemeinden auf durch nationale und lokale Aktionspläne, die Umsetzung der UN-BRK endlich wirksam voran zu bringen und die Behindertenvereine und Verbände finanziell angemessen zu unterstützen.

Noch immer haben Menschen mit Behinderungen große Schwierigkeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt Fuß zu fassen oder gar aus einer so genannte geschützten Werkstatt heraus zu kommen, wie Frau Paradies vom Integrationsfachdienst in Ihrem Vortrag am Vormittag deutlich machte. Unter dem Titel: Einstellungen fördern – der Integrationsfachdienst stellt seine Arbeit vor! hatte der Landesverband Frau Paradies als Gesprächspartnerin eingeladen. Auf Arbeit und Beschäftigung hätten laut Artikel 27 der UN-Behindertenrechtskonvention Menschen mit Behinderungen zwar das gleiche Recht, trotzdem hat die Landesregierung vor zwei Jahren das gut angenommene Förderprogramm „Ausgliederung aus Werkstätten“ ersatzlos gestrichen.
Der Integrationsfachdienst hat jetzt fast keine Möglichkeiten mehr die Klienten in den Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) zu beraten.
Andererseits erfüllen die WfbMs ihren Auftrag, auf Wiedereingliederung der Betroffenen in den ersten Arbeitsmarkt, faktisch nicht!  
Frau Paradies vertritt in der Beratungsstelle Neubrandenburg genauso wie Ihre Kollegen an den Standorten Schwerin, Rostock und Stralsund, sehr engagiert die Interessen von Schwerbehinderten. Sie hilft bei der Vermittlung eines passgerechten Arbeitsplatzes in dem sich der Arbeitssuchende mit ganzer Kraft einbringen kann. Wer Unterstützung und Beratung benötigt, um durch ein existenzsicherndes Einkommen seine Lebenssituation zu verbessern oder seinen Arbeitsplatz zu behalten, kann sich an den Integrationsfachdienst in seiner Region wenden.
Bericht: P. Braun, am 06.05.2014  


• Link: Integrationsfachdienste in MV

• Datei: VBR-2014-Anlagen.pdf

Bild: HR-ABiMV Mitglieder aus den Orts- und Kreisverbänden beraten in Sembzin im Präsidium (von rechts) Ilja Seifert, Peter Braun und Christian Schad
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Verbandsrat des ABiMV fordert Umsetzung der UN-BRK
Am 19.10.2013 führte der ABiMV mit großer Beteiligung, mit 31 Mitgliedern, seinen Verbandsrat traditionell in Sembzin durch. Der Verbandsrat ist das höchste Gremium des Verbandes zwischen den Verbandstagen. Er tagt regelmäßig, um die Interessenvertretung zwischen den Orts-, Kreis- und dem Landesverband abzustimmen.
Bei der Landesverkehrsplanung stehen die Belange von Menschen mit Mobilitätseinschränkungen nicht auf der Prioritätenliste. Obwohl wir uns seit 5 Jahren regelmäßig im Verkehrsministerium und mit der VMV getroffen haben und uns bei allen Gesprächen, Beratungen und Foren für einen barrierefreien ÖPNV im Land einsetzten,
werden die Signale auf Halt gestellt! weil der Verkehrsminister und nun auch das Landesparlament erhebliche Einsparpotentiale  in Streckenstillegungen beim Schienenpersonennahverkehr ausgemacht haben.  
Die Mitglieder protestieren gegen weitere Einschränkungen beim Bahnfahren in MV.
Wir unterstützen die Initiative der Landkreise Mecklenburgische-Seenplatte und Ludwiglust/Parchim zum Erhalt und Weiterbetrieb der sogenannten Süd-Bahn.

Nach langen Geburtswehen gibt es seit August des Jahres einen „Maßnahmeplan der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zur Umsetzung des Übereinkommens der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“.
Die Vereine werden sich mit dem Maßnahmeplan  intensiv auseinandersetzen und darauf achten, dass wir uns auch in den Gemeinden und Kommunen auf den Weg in eine inklusive Gesellschaft machen.
Dr. Ilja Seifert, der ABiD- Vorsitzende, nahm am Verbandsrat teil und gab ein Plädoyer für die UN- Behindertenrechtskonvention ab. Häufig sind Maßnahmepläne nur Papiertiger. Wir müssen uns für die Umsetzung der Konvention stark machen!
Er verwies insbesondere auf den Menschrechtsansatz der Konvention sowie auf das neue Verständnis von "Behinderung".
Bericht: P. Braun, am 20.10.2013

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Wir trauern um Ralf Grabow
Nachruf

Wir trauern um unser langjähriges  Verbandsmitglied

Ralf Grabow

der nach kurzer schwerer Krankheit am 3. Mai 2013 in Rostock verstorben ist.  

Wir trauern um einen Menschen, der sich mit seiner ganzen Kraft für die Interessen der Menschen mit Behinderungen in seiner Heimatstadt Rostock und im Land Mecklenburg-Vorpommern eingesetzt hat. Ob als Gründungsmitglied und Vorsitzender von „Ohne Barrieren" e.V. oder als erster Landesvorsitzender des Allgemeinen Behindertenverbandes in Mecklenburg-Vorpommern e.V. oder auch als Mitglied des Landtages und in seinen vielen anderen Funktionen war er immer präsent und voller Ideen.    

Ralf wird uns fehlen mit seiner Streitbarkeit, mit seiner Lebensfreude und mit seinem nie erlahmenden Engagement.

Unser Beileid gilt den Angehörigen.
In tiefer Trauer!

Peter Braun
Landesvorsitzender, 06. Mai


Bild: Bundesverdienstkreus am Bande
Bild: Bundesverdienstkreus am Bande

Bundesverdienstkreuz am Bande für Wolfgang Kaiser
Jeder soll gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen können!
Dafür hat sich Wolfgang Kaiser seit über 20 Jahren im Landesverband und im Regionalverband Müritz e.V. eingesetzt.
Als Leiter, der beim Integrationsförderrat gebildeten Arbeitsgruppe „Barrierefreies Bauen“ hat er sich dafür stark gemacht, dass bei der Novellierung der Landesbauordnung die Belange der Barrierefreiheit besser berücksichtigt werden.

Am 6. Februar erhielt er das Bundesverdienstkreuz am Bande.
Seit mehr als 20 Jahren setzt sich Wolfgang Kaiser, Jahrgang 1944, aus Bollewick, Landkreis Mecklenburgische Seenplatte, für die Interessen behinderter und chronisch kranker Menschen ein und wird dafür mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. "Sein Ziel war es immer, dass jeder, auch wenn er in seiner Mobilität eingeschränkt ist, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilnehmen kann. Dafür hat er sich in verschiedenen Funktionen im Behindertenverband und im Integrationsförderrat des Landes engagiert", lobt Sellering.

Als anerkannter Fachmann für Bauwesen war barrierefreies Planen und Bauen sein Spezialgebiet. Als Leiter der Arbeitsgruppe "Barrierefreies Bauen" hat er einen wichtigen Beitrag bei der Novellierung der Landesbauordnung geleistet und hat sich für den Landeswettbewerb "Barrierefreier Urlaub für alle in Mecklenburg-Vorpommern" eingesetzt. Darüber hinaus war Herr Kaiser viele Jahre als Kommunalpolitiker in der Stadt Röbel und als Mitglied des Kreistages im Müritzkreis aktiv.

Der Landesvorstand gratuliert recht herzlich und wünscht, Dir, Wolfgang, Gesundheit und weitere Kraft für die Interessenvertretung von Menschen mit Behinderungen.
Peter Braun, Landesvorsitzender 08.02.2012  




Bild:ABiMV/HR Herr Luth, stellv. Vorsitzende, gratuliert zu Beginn der Sitzung Herrn Kaiser und Herrn Braun zum Bundesverdienstkreuz
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Verbandsrat fordert Behindertenbeauftragte
24. März 2012
Am 24.03.2012 führte der ABiMV mit großer Beteiligung, mit 29 Mitgliedern, seinen Verbandsrat traditionell in Sembzin durch. Im "Europäischen Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen 2012" wollen wir die vorhandenen Potentiale zu einer inklusiven Gesellschaft weiter entwickeln. Wir sehen mit dem demographischen Wandel die Chance unser Bundesland zu modernisieren.  
Der am 20. März d.J. vorgelegte "Bericht zur Situation von Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern" zeigt auf wie schwierig die Lebenssituation von Menschen mit Behinderungen im Land ist. Deshalb fordern wir von der Landespolitik endlich einen Maßnahmeplan zur Verbesserung der Situation aufzustellen und sich im Jahr 2012 für eine zügige Umsetzung der UN- Behindertenrechtskonvention in die Landesgesetzgebung einzusetzen.  
Da nach der Kreisgebietsreform in den neuen Gebietskörperschaften noch immer keine Behindertenbeiräte berufen wurden und der Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention auf die lange Bank geschoben wird, haben wir uns Frau Sievers und Herrn Crone als Gesprächspartner eingeladen, der Landkreistag Mecklenburg-Vorpommern und Frau Martina Tegtmeier hatten sich entschuldigt.  
Herrn Matthias Crone haben wir ermutigt als Bürgerbeauftragter des Landes sich insbesondere für die Belange behinderter Bürger/innen stark zu machen. Da Mecklenburg-Vorpommern als einziges Bundesland immer noch  keinen unabhängigen Landesbehindertenbeauftragten hat, sehen wir Herrn Crone gemäß Petitions- und Bürgerbeauftragtengesetz § 6 (1)  in besonderer Verantwortung uns in unserer Interessenvertretung zu unterstützen.  Die gegenwärtige behindertenpolitische Interessenvertretung in Bund und Land ist nicht gesichert, den Integrationsförderrat sowie Mitarbeiter/innen des Sozialministeriums sehen die Verbandsratsmitglieder  nicht als unabhängige Sachwalter unserer Interessen.      
Frau Ingrid Sievers, Dezernentin und Leiterin des Regionalstandorts der Kreisverwaltung in Neustrelitz,  will dem Kreistag auf der Juni-Sitzung die Benennung von Beiratsmitgliedern vorschlagen. Sie ist die Beauftragte, die sich mit den Behindertenverbänden des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte über die Satzung und Personen beraten wird. Der Landkreis wird eine Sekretärin für den Behindertenbeirat mit 0,5 VBE einsetzen, aber keine Behindertenbeauftragte.
Die Verbände haben kein Verständnis dafür, das trotz des großen Personalüberhanges in der Kreisverwaltung ein/e Behindertenbeauftragte/r nicht benannt werden kann/soll. Am 7. Mai ab 14.00 Uhr wird im Rahmen der Aktionen zum Europaweiten Protesttag in der Begegnungsstätte des Neubrandenburger Behindertenverbandes e.V., Am Blumenborn 23, das Thema: Behindertenbeirat auf der Tagesordnung stehen.
Bericht: P. Braun, am 24.03.2012

Bild: ABiMV/PB Seminarteilnehmer und vorn im Präsidium von links: Herr Heiden, Herr Kaiser und Herr Braun
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Seminar mit der Friedrich-Ebert-Stiftung im Casa Familia
Mit großer Beteiligung führte der ABiMV zusammen mit der FE-Stiftung gestern und heute (am 11. und 12. November) ein zweitägiges Seminar auf der Insel Usedom im Casa Familia durch. Zu Beginn des Seminars bedankte sich Herr Peter Braun bei Herrn Dr. Martin Just, von der FE-Stiftung, für die langjährige gute Zusammenarbeit und wünschte ihm für seinen bevorstehenden Ruhestand alles Gute.
In diesem Jahr stand, in der nunmehr 16. Seminarreihe unter dem Motto: "Behindertenpolitik auf dem Prüfstand", der ÖPNV im Fokus. Wie barrierefrei ist gegenwärtig der ÖPNV in Mecklenburg-Vorpommern und welche Probleme gibt es.
Dazu hatten wir uns Fachleute eingeladen: Herr Ulrich Peters, Referatsleiter beim Verkehrsministerium, Herrn Karl Heiden, Geschäftsführer Anklamer Verkehrsgesellschaft GmbH und Herrn Wolfgang Kaiser, Bausachverständiger aus Röbel.
Herr Peters zeigte uns  die gesetzlichen Instrumente auf, die angewendet werden können, um mehr Barrierefreiheit im ÖPNV zu schaffen. Herr Heiden und Herr Kaiser sprachen die Probleme bei der praktischen Umsetzung an und beeindruckten uns durch ihr Engagement und durch ihren Sachverstand.
Hanni Rossek und Peter Braun berichteten von den Schwierigkeiten aber auch von den Erfolgen in Beteiligungsverfahren.
Anfänge sind gemacht, um den Bus- und Bahnverkehr für alle nutzbar zu machen, aber trotzdem Probleme gibt es nach wie vor.
So waren wir froh, dass der Fahrdienst des Neubrandenburger Behindertenverbandes e.V. uns an den Veranstaltungsort gefahren hat, denn es immer noch nicht möglich, mit mehreren Rollstühlen gleichzeitig mit Bus oder Bahn im Land zu reisen und dass die 42 Teilnehmer/innen im Casa Familia alle gut unter gekommen sind.
Bild und Bericht P. Braun, 12.11.2011  

• Datei: Friedrich-Ebert-Stiftung_-2-05.11.2011LandesbauO.pdf

Bild:ABiMV/PB Der Verbandsrat tagte unter guten Bedingungen im Berufsförderungswerk Stralsund vorn im Bild Frau Paetow bei ihrem Vortrag
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Mitglieder beraten über Interessenvertretung
22. Okt. 2011
Der Verbandsrat des ABiMV e.V. fand heute am 22. Oktober in der Hansestadt Stralsund statt. 26 Vertreterinnen aus unseren Mitgliedsverbänden waren gekommen, um über die behindertenpolitische Interessenvertretung und über die weitere Zusammenarbeit der Kreisverbände mit dem Landesverband zu beraten.
Die Landkreisneuordnung könnte eine Chance sein, die Lebensbedingungen nicht nur für Menschen mit Behinderungen zu verbessern. Wir hoffen, dass nach der Konstituierung die Landkreise und die Gemeinden im Bereich der kommunalen Selbstverwaltung zügig an die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention gehen werden.
Eine erste Weichenstellung sollte die Berufung hauptamtlicher Behindertenbeauftragter und ehrenamtlicher  Behindertenbeiräte in den neuen Landkreisen sein.
Der Landesvorsitzende teilte mit, dass nach einer langen Zitterpartie die Finanzierung unserer Regionalberatungsstelle zum TPB für das 4. Jahr bis zum 30.09.2012 durch die Aktion Mensch abgesichert ist.
Frau Brigitte Paetow, Vorsitzende des Landesseniorenbeirates, erläuterte die Beschlüsse und Ergebnisse des 7. Altenparlaments. Wir kamen ins Gespräch und stellten viele Gemeinsamkeiten und Interessenlagen fest. Wir vereinbarten unsere Kontakte auf Kreis- und Landesebene weiter auszubauen.  
Unsere Landesveranstaltung zum Weltbehindertentag findet am 3. Dezember in Malchow statt.
Bericht und Foto: P. Braun, 22.10.2011  

Bild:ABiMV/MD Herr RA Kunath bei seinem Vortrag
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Weiterbildung in Ueckermünde
14. Jun. 2010
Der Allgemeine Behindertenverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. (ABiM-V) führte am 12.06.2010 von 10:00 bis 14:00 Uhr eine Weiterbildung zum Thema „Bürgerliches Engagement  im Verein“ durch.
Diese Veranstaltung fand in Ueckermünde im Club  der Volkssolidarität, Chausseestr. 25 statt.
Der Behindertenverband Ueckermünde e.V. hatte die Räumlichkeiten organisiert und die Vorstandsmitglieder nutzten gern dieses Angebot der Weiterbildung. Auch aus Rostock, Schwerin, Güstrow, Stralsund und Greifswald waren Vertreter der Behindertenverbände angereist, um dieses Angebot zu nutzen.

Themenschwerpunkte waren:
 Wie organisiere ich  die Vereinsarbeit?
 Welche Rechte und Pflichten  haben Vereinsvorstände?
 Welche Förderungsmöglichkeiten gibt es?
 Einführung  in das Arbeitsrecht kleiner Vereine.

Es konnte für dieses Seminar Herr RA Kunath aus Neubrandenburg gewonnen werden.
Die Möglichkeit, Fragen zu stellen wurde von allen Anwesenden gut genutzt und es fand ein reger Informations- und Gedankenaustausch statt.

13.06.2010,  Marlen Deutsch
Behindertenverband
Ueckermünde e.V.

Bild:ABIMV/P,B. Herr Heinik berichtet über seiner Vereinsarbeit und aus der Interessenvertretung
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Verbandsrat 2010 fand in Sembzin statt
20.3.2010
Mit Berichten und Ausblicken auf die Verbandsarbeit 2010 fand der erste Verbandsrat des Jahres am 20.03. in Sembzin statt.
28 Mitglieder aus den Kreis- und Ortsverbänden waren gekommen um über die  behinderten-politischen Interessenvertretung und über die weitere Zusammenarbeit zu beraten. Ganz besonders begrüßte der Landesvorsitzende, zwei Freunde und Mitstreiterinnen, Frau Elvira Queiser und Herrn Dr. Steffan Heinik, aus dem ABiD e.V... Sie haben die lange Anreise nicht gescheut, um an unserem Landesverbandsrat teilzunehmen.

Einige Mitglieder berichteten von ihren Vereinsfeierlichkeiten zum 20- Jährigen Bestehen ihres Verbandes. Mit wenig finanziellen Mitteln und ehrenamtlichen Engagement wurde viel erreicht. Die Verbundenheit der Mitglieder zu ihrem Verein ist sehr groß. Am Nachmittag stand eine Diskussionsrunde mit Landtagsabgeordneten auf dem Programm: UN- Behindertenrechts-konvention umsetzen – Wann gibt es einen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention im Bund und im Land Mecklenburg-Vorpommern?  
Die MdL: Ralf Grabow, Frau Martina Tegtmeier, Dr. Marianne Linke waren gekommen, um sich zur UN- Behindertenrechtskonvention zu informieren. Unsere Forderung nach einem Landesaktionsplan zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention nahmen sie nach Schwerin mit.
admin.P.B., 24.03.10

BIld: ABiMV/PB. Die Mitglieder fanden beste Tagungsbedingungen in der Strandhalle Ueckermünde vor
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Verbandsrat in Ueckermünde durchgeführt
17. Okt. 2009
Das Hochwasser ging gerade noch rechtzeitig zurück, so dass 27 Mitglieder aus den Orts- und Kreisverbänden am 17. Oktober den Verbandsrat doch noch in der Strandhalle durchführen konnten. Frau Barbara Mortensen, vom gastgebend Kreisverband Ueckermünde, begrüßte alle recht herzlich und freute sich, dass so viele gekommen sind, um über die behindertenpolitische Interessenvertretung und über die weitere Zusammenarbeit der Kreisverbände im Landesverband zu beraten und gab einen Überblick über die Vereinsarbeit des Behindertenverbandes Ueckermünde e.V..
Zu Beginn der Tagung gab es Glückwünsche! Eine Ehrenurkunde des Paritätischen Mecklenburg-Vorpommerns für unsere Mitglieder Frau Bärbel Kreye, Frau Barbara Mortensen und für Herrn Ingo Bars. Frau Kreye nahm die Auszeichnung bereits auf der Mitgliederversammlung des Paritätischen in Schwerin, am 26. Juni aus den Händen von Herrn Dr. Gollert entgegen.
Frau Mortensen und Herr Bars waren verhindert und deshalb wurde ihnen heute die Urkunde überreicht. Herr Braun bedankte sich für das große Engagement der Ausgezeichneten im Landesverband und im Verein vor Ort.  
Herzlichen Glückwunsch!
Wie in den Berichten deutlich wurde, geht uns der barrierefreie Ausbau der Kommunen noch nicht schnell genug voran und deshalb hatte der Landesverband beim Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung Gesprächsbedarf angemeldet.
Der Minister, Herr Schlotmann, hatte unseren Landesverband am 24. August zu einem Gespräch eingeladen. Im Ergebnis vereinbarten wir:
- gemeinsam eine Broschüre mit vorbildlichen Lösungen für das Wohnen ohne Barrieren herauszugeben
- noch in diesem Jahr ein Gespräch mit der Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern, der DB AG, Stationen und Service und mit Vertretern des Ministeriums – um die Durchsetzung der Standards für barrierefrei Züge und Bahnhöfe abzuklären.
- weitere Zuarbeit und Abstimmung zur Regionalplanung durch den ABiMV  

Damit wir eine reale Lage über die Wohnungssituation behinderter Menschen bekommen, bitte ich um weitere Vorschläge für die Broschüre.
admin.P.B. 20.10.09

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