

Bild:ABiMV/CS Die Rollstuhltänzer, Claudia Wolff und Christian Schad, aus dem Behindertenverband Neubrandeburg e.V. tanzen um den Weltmeistertitel in Minsk
Rollstuhltanz-Weltmeisterschaften in Minsk Über 100 Paare waren in acht Kategorien an 2 Tagen bei der Weltmeisterschaft vertreten. Teilweise waren pro Kategorie über 25 Paare am Start. Insgesamt nahmen 17 Länder an der WM in Minsk ( Weissrussland ), vom 24. bis 27.10.2008, teil, wobei 4 Paare Deutschland vertraten.
Die deutschen Meister im Duo-Tanz Klasse 1 (verlangsamtes Tempo), Claudia Wulf und Christian Schad, nahmen zum ersten Mal an den Rollstuhltanz-Weltmeisterschaften teil und belegten den 5. Platz. Gewertet wurde in den Tänzen Samba, Cha-Cha-Cha, Rumba, Pasodouble und Jive. Weltmeister wurde in diesem Jahr ein Tanzpaar aus Russland.
Zwei der drei weiteren deutschen Tanzpaare erreichten das Halbfinale.
Folgende Platzierungen konnten erzielt werden:
8. Platz (Standard Combi Klasse I – verlangsamtes Tempo) Christian Feess und Claudia Maierl
9. Platz (Latein Combi Klasse II – schnelles Tempo) Horst Wehner und Almira Büchner
15. Platz (Standard Combi Klasse II – schnelles Tempo) Jean-Marc Clement und Andrea Naumann.
Diese Weltmeisterschaft zeichnete sich durch eine gute Organisation, gute Unterkünfte und einen straff gehaltenen Zeitplan aus. Es waren erst die 2. Weltmeisterschaften für Duo-Tanzpaare und so ist es verständlich, dass diese auch eine neue Herausforderung für die Wertungsrichter war. Die unterschiedliche Bewertung für Hand- und E-Rolli-Fahrer in einer Kategorie sollte bei zukünftigen Weiterbildungsveranstaltungen einen besonderen Stellenwert bekommen.
Die Bedeutung dieser Weltmeisterschaft wurde unterstrichen durch die Anwesenheit des IPC-Präsidenten aus Russland, der diese Weltmeisterschaft eröffnete. Ich hoffe, dass dies ein weiterer Meilenstein für die Aufnahme des Rollstuhltanzens in das Olympische Programm 2012 in London bedeutet.
Christian Schad, 05.11.08


Bild: SBV/KK Anika Schmalenberg ( rechts im Bild ) und Carolin Müller aus Neubrandenburg waren als Combi erfolgreich
Rollstuhltanz in NeubrandenburgSchon zum 13. Mal rollten am 11. Oktober 2008 die Räder über das Parkett der Neubrandenburger Stadthalle. Aus Mecklenburg-Vorpommern und anderen Bundesländern kamen 33 Tänzerinnen und Tänzer mit und ohne Rollstuhl, um nach einem Jahr intensiven Training ihr Können unter Beweis zu stellen. Von 9.00 Uhr bis 14.00 Uhr fanden die 9. Offenen Landesmeisterschaften statt.
Die Gastgeber zeigten sich gut vorbereitet und gewannen 8 Titel.
Am Abend um 18.0 Uhr begann das 13. Rollstuhltanzfest, mit einem vielseitigem Show-Programm der Rolli – Tanzgruppen. Über 350 Gäste nahmen am Ball in der Stadthalle teil. Mit einem reichhaltigen Buffet und Tanz ging der Abend weiter. Besonders freut mich, dass der Allgemeine Behindertenverband in Deutschland e.V. ( ABiD ) alleine für dieses Tanzfest 5000,- Euro beim Bundesverband der AOK eingeworben hat. Die AOK stellte dem Gastgeber, dem Behindertenverband Neubrandenburg e.V., dieses Geld zur Durchführung des Rollstuhltanzfestes in diesem Jahr zur Verfügung. Die Ostseeland Verkehr GmbH (OLA) übereichte einen Scheck über 500,- Euro.
Vielen Dank den Sponsoren!
P. Braun, 14.10.08


Bild: SBV/KK Glückliche Sieger


Bild: ABIMV/C.S. Die neuen Deutschen Meister: Claudia Wulf und Christian Schad aus Neubrandenburg
Heisse Reifen auf glänzendem ParkettAm Sonnabend , den 12. April fanden im Haus Rheinsberg die Deutschen Meisterschaften (DM/Leistungsklasse) sowie der Deutschlandpokal (DP/Amateurklasse) im Rollstuhltanzen statt. Traditionsgemäß stellte Mecklenburg/Vorpommern die zahlenmäßig und erfolgreichsten Starterinnen und Starter.
Ganz besonders erfolgreich war die Rollstuhltanzgruppe Neubrandenburg (RTG NB), die 1x den Deutschen Meister mit Christian Schad & Claudia Wulf in Duo-Tanzen stellten. Der Deutsche Meistertitel war das letzte Nominierungskriterium für die Weltmeisterschaft im Oktober in Minsk.
Überaus erfolgreich waren auch die anderen Paare der RTG Neubrandenburg im Deutschlandpokal. Mit 8 ersten, 1 zweiten, 1 dritten und 1 vierten Platz sind wiederum bemerkenswerte Erfolge eingefahren worden und sie verteidigten ebenfalls ihre Position als erfolgreichste Mannschaft in Deutschland. Wir danken an dieser Stelle unseren Trainern Frau Ines Tack, Tina Lorenz sowie dem BV Neubrandenburg e. V.
Christian Schad, 15.04.08
RTG Neubrandenburg
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Freedom Drive - für unsere RechteCorina Zolle: Ein Hauptthema, das wir beim diesjährigen Freedom Drive hervorheben wollen, ist der Mangel an umfassender persönlicher Assistenz innerhalb Europas. Wir glauben, dass das Geld, das für die Institutionalisierung behinderter Menschen in jedem Staat ausgegeben wird, sinnvoller in Form von Persönlichen Budgets direkt an die Menschen ausgezahlt werden sollte, anstatt an kostspielige Institutionen. Die Finanzierung von persönlichen Assistenten würde behinderten Menschen, die auf Assistenz angewiesen sind, die Möglichkeit geben, selbstbestimmt und in Würde innerhalb des gewohnten Lebensbereichs zu leben und mehr Leistung für gleiches Geld zu erhalten. Es ist besser aktive Bürger zu schaffen, die an der Gesellschaft teilhaben können, als weiterhin Institutionen zu bauen, um Menschen darin zu verstecken. Um das Bewusstsein für das Thema Behinderung innerhalb der Europäischen Union zu fördern, wollen wir über die Erfahrungen behinderter Menschen in Europa berichten. Wir sind mehr als 60 Millionen behinderte Menschen in Europa. Rund drei Millionen von uns leben in Institutionen. Das allein ist tragisch genug, doch die Zahl steigt.
Quelle: KOBINET 02.09.2007
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Der Ministerpräsident begrüßt die Delegierten des Altenparlament
Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!Das 5. Altenparlament tagte am 20.06.2007 in Schwerin. 71 Delegierte aus ganz Mecklenburg-Vorpommern haben sich in mehreren Leitanträgen zur Situation im Land geäußert und von den Landespolitiker/innen Unterstützung eingefordert aber auch ihren Einsatz für die Zivilgesellschaft in Mecklenburg-Vorpommern durch zwei Resolutionen dokumentiert.
Da Mann oder Frau ab 55 Jahren hier mitmachen können, war ich mit 57 das erste Mal dabei. (Immerhin kommen erstmalig nach der Ausmerzung und Vernichtung von Kranken und behinderten Menschen in der NS- Zeit Menschen mit Behinderungen nunmehr ebenfalls in das Rentenalter. )
Der Ministerpräsident, Herr Dr. Harald Ringstorf, war ebenfalls gekommen, nicht als Senior, sondern als Landesvater. Obwohl er eigentlich auch das Alter dazu hätte, trat er nicht als Delegierter an.
Der demografische Wandel war sein Hauptthema in seiner Begrüßungsansprache. MV wird älter und das war auf dieser Versammlung zu sehen. Auch die Gäste aus der Landespolitik und Administration nähern sich zügig dem Rentenalter. Eigentlich gute Voraussetzungen, gemeinsam Politik zu machen und die anstehenden Probleme der Älteren im Land zu lösen. Aber ganz so einfach ließen sich die Interessen und Vorstellungen von denen, die regieren und von denen, die sich ehrenhalber in die Zivilgesellschaft einbringen und ein würdevolles Leben im Alter einfordern, nicht vereinbaren. Verbal und bei den Begrüßungsreden haben sich alle Fraktionsvertreter/innen tapfer geschlagen und wenn alles, was dort versprochen wurde von den Parteien umgesetzt würde, brauchten wir uns alle keine Sorgen im Alter zu machen.
Aber ganz so leichtgläubig ist die erfahrene Generation nun doch nicht und deshalb wurden 3 Arbeitskreise gebildet und in diesen 3 Beschlussempfehlungen erarbeitet.
Im 1. Arbeitskreis zur Thematik Alterssicherung – Rente – Altersarmut, im 2. Arbeitskreis wurden die Anforderungen an ein seniorenfreundliches Lebensumfeld formuliert und im 3. Arbeitskreis zur Thematik Gesund alt werden (und bleiben) Vorschläge unterbreitet.
Besonders hat mich gefreut, dass die Diskussion in der Arbeitsgruppe 2 ( in der ich mitarbeitete )wirklich vielgestaltig und sehr verantwortungsbewusst geführt wurde und die Belange von Senioren mit chronischen Erkrankungen und/oder Behinderungen genauso ernst genommen wurden, wie die Probleme bei Hochaltrigkeit. Alle 3 Beschlussempfehlungen wurden von den Delegierten einstimmig bestätigt, genauso wie die beiden Resolutionen – Massenhaften Verkauf von kommunalen Wohnungen stoppen! und - Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken! Gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus.
Bei nur 30 Minuten Diskussion am Nachmittag mit den Fraktionsvertreter/innen entstand dann doch ein differenzierteres politisches Meinungsspektrum.
Der Schwur aus der Nachkriegsgeneration „nie wieder Krieg“ wurde nur von der PDS Frau Irene Müller vorbehaltlos unterstützt. Das Landesblindengeld soll im Land auf den Prüfstand, weil andere Länder weniger zahlen, CDU –Harry Glawe, sogenannte freiwillige Aufgaben der Kommunen gehören auf den Prüfstand, damit die Schulden der öffentlich Hand abgebaut und die Wirtschaft angekurbelt werden kann, Herr Hans Kreher ( FDP ), die Investitionskosten für Pflegeheime sollen weiterhin, wie schon ab 2004 mit 8 040 000,- Euro jährlich indirekt über die Insassen finanziert werden, dazu soll das Landespflegewohngeldgesetz in MV fortgeschrieben werden, an ein Novellierung ist dabei nicht gedacht, wie Herr Norbert Nieszery ( SPD ) etwas grantig sagte, er wollte mir auf meine Frage, „ob denn daran gedacht sei, auch das Landespflegewohngeld zur Unterstützung bei der Anmietung von Wohnraum einzusetzen“, keine Neiddebatte unterstellen, was ich ausdrücklich an dieser Stelle bestätige. Aber mehr Gerechtigkeit möchte ich schon von der Regierungsfraktion SPDCDU für die 35 779 Pflegebedürftigen und für deren Angehörigen im Land einfordern, denn auch sie haben zusätzlich erhebliche Miet- und Sachkosten monatlich aufzubringen und nicht nur die Pflegeheimbetreiber. Vom Vorrang der häuslichen Versorgung und Förderung eines selbständigen Lebens im Alter und auch bei Pflegebedürftigkeit vom Eingangsstatement ( und aus der Koalitionsvereinbarung ) blieb nichts mehr übrig.
Das Landesblindengeld auf die Streichliste zu stellen, ist im Europäischen Jahr der Chancengleichheit 2007 ein falsches politisches Signal und Sozialpolitik mit dem Holzhammer. Stattdessen sollte über eine Ausweitung des Landespflegewohngeldes, zur Finanzierung des behinderungsbedingten Mehraufwandes für die eigene Wohnung nachgedacht werden. Zu einem seniorenfreundlichen Lebensumfeld in MV gehört eben auch das Recht auf eine eigene bezahlbare Wohnung in jeder Lebenslage und jedem Lebensalter.
Peter Braun, am 20.06.07


Frau Eva Luise und Herr Horst Köhler im Gespräch mit Frau Buggenhagen
Rollisegler getauftHeute am Europaweiten Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen taufte Frau Eva Luise Köhler den ersten behinderten- und rollstuhlfahrergerechten Großsegler Deutschlands in Ueckermünde auf den Namen „Wappen von Ueckermünde“.
Es war ein langer schwieriger Weg, bis der Segler im Stadthafen Ueckermünde vor Anker gehen konnte und die Segel setzen, die Leinen lösen und die Anker lichten kann, um an den Küsten von Mecklenburg-Vorpommern in eine Zukunft zu segeln, die allen Menschen mit und ohne Behinderung ganz normal die Teilnahme am Segelsport ermöglichen wird. Insofern sie den Mut und die Ausdauer haben, hart am Wind zu segeln. Horst Gollatz, der Vereinsvorsitzende des -Vereins zur Förderung des ersten behinderten- und rollstuhlfahrergerechten Großsegelschiffes in Deutschland e.V. -, bedankte sich bei allen Sponsoren und Mitstreiter/innen, die sich für das Segelschiff eingesetzt und stark gemacht haben. (http://rollisegler.de)
Der Bundespräsident, Herr Horst Köhler, sah in seiner Begrüßungsrede staatsmännisch die größeren Zusammenhänge:
Wir sitzen alle im selben Boot, diese Botschaft geht von diesem Segler aus und zeigt gleichzeitig, was in der Bundesrepublik möglich ist, um alle Menschen mit und ohne Behinderung in unserer Gesellschaft mitzunehmen.
Er drückte seine Freude aus, heute bei den Menschen zu sein, die dies so beharrlich erreicht haben.
Aus dem Gedächtnis aufgeschrieben, am 05. Mai 07
Peter Braun
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weitere Bilder aus Ueckermünde
UN-Behindertenkonvention stärkt unsere RechteDie im Dezember 2006 von den Vereinten Nationen verabschiedete UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen stärkt die Menschenrechte von Personen mit Behinderungen.
Darüber hinaus hat die Konvention gesamtgesellschaftliche Bedeutung, weil sie deutlich macht, dass die Anerkennung von Behinderung als Bestandteil menschlichens Lebens und Zusammenlebens zur Humanisierung der Gesellschaft beiträgt.
Ausdrücklich problemorientiert ist bereits die Definition von Behinderung in der Präambel. Das "Defizit" wird nicht mehr in den Menschen gesehen, sondern im ausgrenzenden und diskriminierenden Umgang, den Menschen mit Handicaps tagtäglich ausgesetzt sind.
Dies wird in der vorliegenden Definition von "Behinderung" ganz deutlich ausgedrückt:
"Behinderung resultiert aus der Beziehung zwischen Personen mit Beeinträchtigungen und den in Grundhaltungen und Umweltfaktoren bestehenden Barrieren, derart dass dies die vollständige und wirksame Beteiligung der Betroffenen auf der Grundlage der Gleichheit mit anderen hindert".
In diesem Sinne wird Behinderung gesellschaftlich "konstruiert".
Die Behindertenkonvention ist mehr als eine Ergänzung des bestehenden Menschenrechtsschutzsystems durch die besondere Berücksichtigung der spezifischen Belange Behinderter sondern steht für die Humanisierung der Gesellschaft im Ganzen. In diesem Sinne kommt die Behindertenkonvention allen Menschen zugute. Leider ist es uns nicht gelungen eine moderne Definition von „Behinderung“ in das Landesbehindertengleichstellungsgesetz für Mecklenburg-Vorpommern ( LBGG M-V ) hinein zu schreiben, dies ist für mich der größte Mangel.
Zur Erinnerung es steht unter § 3 Behinderung:
Eine Behinderung liegt vor, wenn die körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit eines Menschen mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweichen und daher seine Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist.
und es ist uns auch nicht gelungen, diese Definition zu verhindern.
Hinweis: P. Braun, 26.02.07
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hier eine nicht amtliche Übersetzung der Konvention
Informationsgespräch mit dem Sozialminister
Am 15. März traf sich der Landesvorstand mit Sozialminister Dr. Erwin Sellering in Schwerin zu einem Informationsgespräch.
Vom Landesvorstand nahmen daran teil: Erika Dittner, Wolfgang Kaiser, Christian Schad und Peter Braun. Die Teilnehmer/innen stehen als engagierte Einzelpersonen und insgesamt als Selbsthilfeverband für eine positive Entwicklung der Zivilgesellschaft und sind auch weiterhin bereit, einen eigenständigen Beitrag zur Entwicklung von kultureller Vielfalt und Humanität im Land Mecklenburg-Vorpommern zu leisten.
Der Landesverband sieht die Interessenvertretung der Menschen mit Behinderungen durch das Verwaltungsmodernisierungsgesetz nicht gesichert. Im Gegenteil werden Im Rahmen der Funktional- und Strukturreform soziale Leistungen und sogenannte freiwillige Leistungen in den meisten Gebietskörperschaften gleich mit abgebaut.
Da wir als Landesverband keine kommunale Unterstützung bekommen, forderten wir vom Sozialminister eine finanzielle Unterstützung des ABiMV e.V. und seiner Mitgliedsverbände. Unsere Kontakt- und Beratungsstelle wollen wir erhalten und die Beratungsleistungen für das „Trägerübergreifende Persönliche Budget“ ausbauen. Wir befürchten, dass sonst viele Betroffene und Antragsteller in den Kreisen ihren rechtlichen Anspruch auf ambulante Hilfen nicht durchsetzen und organisieren können.
Auf unserer Gesprächsliste standen folgende Themen:
a) Verwaltungsmodernisierung und Kreisstrukturreform – Auswirkungen auf die Interessenvertretung ( Behindertenbeiräte, IFR, LBGG M-V )
b) Diskriminierungsschutz und Anwendung des AGG
c) Förderung der Interessenvertretungen für Menschen mit Behinderungen
( §10 LBGG M-V )
d) finanzielle Unterstützung des ABiMV und seiner Mitgliedsverbände – erhalt der Kontakt- und Beratungsstellen
e) Trägerübergreifendes Persönliches Budget
f) sozialer Wohnungsbau
g) Daheim statt Heim – Moratorium zum Heimausbau
h) Eingliederungshilfe zur Eingliederung verwenden – Arbeit statt Beschäftigung
i) Mobilitätshilfen – barrierefreier ÖPNV
Seid der Wende arbeiten unsere Mitglieder engagiert an der Interessenvertretung und kämpfen gegen Diskriminierungen an. Da in Mecklenburg-Vorpommern seit 2006 ein ganz unverbindliches Landesbehindertengleichstellungsgesetz
(LBBG M-V ) gilt, haben wir immer noch große Probleme gehört zu werden. Das Gespräch beim Minister war ein Schritt nach vorne, mit dieser Hoffnung fuhr ich jedenfalls nach Hause.
P. Braun, am 17.03.07